Tsitsipas fällt aus den top 50 – droht das frühe karriereende?

Acht Jahre. So lange musste Stefanos Tsitsipas zurückblicken, um eine ähnlich schlechte Weltranglistenposition zu finden. Nach dem Erstrunden-Aus in Indian Wells ist der Grieche aus den Top 50 gefallen – und das ist längst nicht mehr nur eine Zahl. Es ist das Symptom eines Absturzes, der sich seit Monaten ankündigt und nun seinen traurigsten Tiefpunkt erreicht hat.

Vom thron direkt in den freien fall

Vom thron direkt in den freien fall

Man muss sich das kurz vor Augen führen: Dieser Mann hat Djokovic, Nadal und Federer in jungen Jahren besiegt. Er hat die ATP Finals gewonnen. Er stand auf Weltranglistenplatz drei. Im August 2021 schien die Tenniswelt ihm zu gehören. Heute kämpft er darum, überhaupt noch Spaß am Sport zu finden.

Der Leistungsabfall hat viele Gesichter. Das Offensichtlichste: der Rücken. Nach seiner Niederlage bei den US Open 2025 gegen den deutschen Außenseiter Daniel Altmaier sprach Tsitsipas offen darüber – „Ich hatte wirklich Angst um meinen Rücken, weil ich zwei Tage nicht laufen konnte.