Trump-berater will iran rauswerfen – italien soll nachrücken
Die WM 2026 bekommt möglicherweise einen Ersatz-Kandidaten, bevor das erste Trikot trocken ist. Ein Vertrauter von US-Präsident Donald Trump hat laut „Financial Times“ offiziell vorgeschlagen, den Iran aus dem Turnier zu nehmen und Italien einfliegen zu lassen. Die Begründung: Nahost-Konflikt, Diplomatie, ein bisschen Dolce-Vita.
Infantino hatte iran noch „auf jeden fall“ dabei
Paolo Zampolli, italienisch-stämmiger Immobilienmogul und Trump-Lakai seit Jahrzehnten, ließ die Bombe platzen: „Ich habe Trump und Infantino vorgeschlagen, dass Italien den Iran ersetzt. Für mich ist das ein Traum.“ Die FIFA hatte den Iran zuvor trotz politischer Spannungen und Frauen-Protesten bestätigt. Nun droht der Ruf nach Umlenken.
Die Azzurri schieden erneut in den Playoffs aus – diesmal gegen Bosnien-Herzegowina. Die Folge: Erstmal seit 2014 keine WM für die vierfachen Weltmeister. Die Nachfrage nach italienischer Pizza in Los Angeles und Seattle wäre dagegen garantiert. Das Teamquartier in Tucson, Arizona, stünde bereit.

Meloni und trump: ein deal mit nebengeräusch
Hintenrum geht’s ums Weiße Haus. Trump und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni liegen sich seit öffentlichen Scharmützeln um Papst Leo XIV. in den Haaren. Ein Gefallen für Rom – so die Rechnung – könnte den Streit schlichten. Ob Infantino mitspielt, ist offen. Die FIFA schweigt, der Weltverband will den Terminkalender nicht noch weiter zur Farce verkommen lassen.
Die Uhr tickt. Die Gruppenauslosung ist fixiert, Tickets verkauft, Reisepläne gebucht. Ein kurzfristiger Tausch würde juristische Tsunamis auslösen – und ein Präzedenzfall für künftige politische Fummeleien. Die Fans reagieren geteilt: Italiens Tifosi jubeln, iranische Anhänger fühlen sich erneut vorgeführt.
Die WM beginnt am 19. Juni. Noch ist nichts entschieden. Aber wer glaubt, Sport und Politik laufen getrennte Bahnen, hat die letzten Jahre verschlafen. Fakt ist: Ein einziger Anruf aus Mar-a-Lago kann eine Gruppe komplett umpflügen. Die FIFA steht erneut am Scheideweg – und der Ball liegt jetzt bei Infantino.
