Torwart-alarm serie a: milinkovic-savic rauscht nach oben, caprile kostet nur acht münzen

Die 29. Spieltag-Rotation entscheidet den Scudetto, die Champions-League-Ränge und manche Existenz – und deshalb zählt jetzt jeder gehaltene Ball doppelt. Wer zwischen den Pfosten steht, kann in dieser Runde den ganzen Fantasy-Kader tragen oder ruinieren. Die Auswertung liefert zwei klare Sieger und einen Juve-Zweikampf, den kaum jemand kommen sah.

Warum milinkovic-savic plötzlich der sicherste mann ist

Der Serbe hütet das Tor von Napoli, empfängt den offensivschwächsten Gast der Liga und kostet trotz sieben Clean Sheets nur 24 Credits. Lecce schoss in 28 Partien gerade mal 20 Tore – das sind 0,71 pro Spiel. Wer in den letzten Wochen auf Meret oder Gollini setzte, schaut nun neidisch auf eine Fantamedia von 6,0. Die Rechnung ist simpel: Gegner mit Angriffsstagnation plus Heimkraft plus fairem Preis ergibt Top-Torwart.

Die eigentliche Bombe kommt aber von der Insel. Caprile, Cagliaris Nummer eins, kostet gerade einmal acht Credits, reist nach Pisa und trifft dort auf eine Mannschaft, die seit fünf Spielen nur einmal jubelte. Die Sardi selbst haben die Salvezza so gut wie eingetütet, spielen befreit und lassen hinten kaum noch Löcher. Sechs Mal blieb Caprile ohne Gegentor, seine Fantamedia von 5,1 täuscht über die Stärke hinweg. Für Manager mit knappem Budget ist er der Low-Cost-Glücksgriff schlechthin.

Juves rätsel: perin oder di gregorio – spalletti schwankt

Juves rätsel: perin oder di gregorio – spalletti schwankt

Massimiliano Spalletti dreht an der Schraube. Nach zwei sieglosen Spielen rückte Perin zwischen die Pfosten, hielt den 3:0-Sieg gegen Pisa fest, patzte aber in Rom. Die Folge: Die Fantasy-Community zögert. Perin kostet nur vier Credits, Di Gregorio 20. Die Frage lautet nicht nur, wer spielt, sondern auch: Lohnt sich das teure Doppelpack? Die Udinese kommt ohne Kean, dessen Tibiaproblem ihn eventuell erneut rauskegt, und mit der Offensiv-Bandage Davis-Zaniolo. Wer die Null waghalsig sucht, kann hier zuschlagen. Wer Sicherheit will, wartet ab oder kauft beide – und hofft, dass Spalletti endlich eine klare Hierarchie benennt.

Die große Überraschung steht in Cremona bereit. Audero, einst Inter-Ausleihe, kostet nur einen einzigen Credit, führt die Clean-Sheet-Liste der Abstiegskandidaten an und empfängt eine Fiorentina, die in den letzten drei Partien nur ein Tor erzielte. Bei 5,2 Fantapunkten Schnitt ist Audero der verborgene Joker – und wer ihn setzt, spart Budget für Lewandowski-Transfers an anderer Front.

Die Woche ist gezeichnet von Direktduellen: Inter gegen Atalanta, Como gegen Roma, Lazio gegen Milan. Überall fliegen Punkte, überall zittern Keeper. Die Statistik lügt nicht: Teams mit dem schwächsten Angriff treffen auf Torhüter mit der höchsten Erfolgswahrscheinlichkeit. Wer jetzt spart, verliert. Wer investiert, kann die Mini-Meisterschaft innerhalb der Fantasy-Liga drehen.