Torino in der krise: baroni's zukunft ungewiss – d’aversa als möglicher nachfolger?

Torino am scheideweg: eine analyse der aktuellen situation

Genua – Nach der enttäuschenden Niederlage in Genua steht der FC Torino vor einer wichtigen Weggabelung. Die Stimmung im Verein ist gedrückt, und die Zukunft von Trainer Marco Baroni ist ungewiss. Unser Korrespondent Mario Pagliara berichtet von intensiven Überlegungen in der Vereinsführung.

Enttäuschende bilanz: 7 niederlagen in den letzten 10 spielen

Enttäuschende bilanz: 7 niederlagen in den letzten 10 spielen

Die Bilanz der letzten zehn Ligaspiele ist alarmierend: sieben Niederlagen, ein Unentschieden und nur zwei Siege. Diese Entwicklung ist weit entfernt vom „Torino-Geist“ und veranlasst die Vereinsbesitzer zu einer sorgfältigen Prüfung der sportlichen Ausrichtung. Die Mannschaft, die im Sommer mit hohen Erwartungen aufgebaut wurde, hat bisher enttäuscht.

Die kritik an baroni wächst

Die kritik an baroni wächst

Insgesamt zeigt sich die Vereinsführung enttäuscht von der Leistung der Mannschaft. In 26 Ligaspielen kassierte Torino bereits 13 Niederlagen und hält nun die schlechteste Defensive der Liga. Die drei Gegentore in Genua verschärfen die Situation und bringen die Anzahl der Gegentore auf insgesamt 47.

Präsident cairo und sportdirektor petrachi beraten

Trotz der negativen Entwicklung hat der Verein bisher großes Vertrauen in Trainer Baroni gezeigt, selbst nach der schweren Niederlage in Como. Die jüngsten Ergebnisse gegen Bologna und nun in Genua zwingen jedoch zu einer gründlichen Analyse. Präsident Urbano Cairo und Sportdirektor Gianluca Petrachi haben die Partie in Genua verfolgt und beraten nun über die nächsten Schritte.

Baroni im schweigen nach der niederlage

Nach dem Spiel in Genua zog sich Trainer Marco Baroni in Schweigen zurück. Er zeigte sich zutiefst enttäuscht über die Leistung der Mannschaft und reflektierte die verpassten Chancen. Trotz einiger positiver Phasen im Herbst, gab es seit Ende November einen kontinuierlichen Leistungsabfall. Baroni hat die Mannschaft für morgen Nachmittag zum Training zurückerwartet, während er auf die Entscheidung des Vereins wartet.

D’aversa als heißer kandidat für die nachfolge

Es gibt noch keine endgültige Entscheidung, aber die Position von Baroni scheint gefährdet. Als möglicher Nachfolger wird Roberto D’Aversa gehandelt. Der Trainer ist bekannt für sein 3-5-2 System, das die Integration in die Mannschaft erleichtern könnte. Möglicherweise würde auch sein Assistent Salvatore Sullo mitkommen, der in der Vergangenheit bereits erfolgreich mit Torino zusammengearbeitet hat.

Sullo's vergangenheit beim fc torino

Sullo war bereits als Co-Trainer unter Gian Piero Ventura im Einsatz, als Torino 2015 die Europa League erreichte. Diese Erfahrung könnte ihm bei der schnellen Integration in den Verein helfen. Die Vereinsführung wird in den kommenden Tagen alle Optionen prüfen, um die bestmögliche Lösung für die sportliche Zukunft zu finden.