Toni nadal zündet den nächsten hype: „jódar schlägt härter als alcaraz“

Monte Carlo zittert noch unter Jannik Sinner, doch im Círculo de Hierro redet man schon über den nächsten Spanier. Toni Nadal, Ratgeber und Onkel von Rafael, warnt in Onda Ceros „Radioestadio Noche“: Rafa Jódarkann binnen Monaten zum Albtraum der Top-Ten werden.

Der 19-jährige, der lauter knallt als carlos alcaraz

„Jedes Mal, wenn ich ihn sehe, wird’s lauter“, sagte Toni Nadal. „Der Ball fliegt aus seiner Schlägerfläche wie aus einem Kanon. Ich würde behaupten, er trifft noch härter als Carlos.“ Ein Satz, der in Madrid sofort die Push-Benachrichtigungen sprengt – schließlich gilt Alcaraz bislang als unbestrittener Power-Messias auf Sand.

Die Zahlen untermauern den Eindruck. Beim Godó in Barcelona fegte Jódar ohne Satzverlust in die Achtelfinals, schlug dabei 46 Winner bei nur 19 unerzwungenen Fehlern. Sein Serve-plus-one erinnert Analysten an jungen Del Potro, nur dass der 1,93 m große Murciano noch schneller ans Netz rast.

Warum alcaraz’ monte-carlo-pleit dem neuling türöffner sein könnte

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Toni Nadal sieht im frühen Sinner-Crash seines Landsmanns eine klare Lektüre: „Carlos spielte genau das Tempo, das Jannik liebt. Der Abstand ist winzig, aber die Niederlage kommt zur Unzeit – Monte Carlo ist das, was Roland Garros später sein wird.“ Translation: Wer hier scheitert, trägt Zweifel nach Paris. Und genau dort will Jódar im Mai erstmals im Hauptfeld stehen.

Der Zeitplan passt. In zwei Wochen rückt Jódar in die Top 150 vor, erhält eine Wildcard für Madrid, vielleicht sogar für Rom. Sein Team um Ex-Profi Gabi Trujillo verlangt keinen Hype, doch der entlädt sich nun – angefeuert von niemand Geringerem als dem Architekten der Nadal-Dynastie.

Ein Detail noch: Während Alcaraz zwischen Punkt und Punkt mit seinem Banquillo kommuniziert, bleibt Jódar stumm wie ein Schützengraben. „Kein Wort, nur Blicke – das spart Energie und verrät nichts“, schwärmt Toni Nadal. Kleiner Tipp also an die Fitnesstrainer der Tour: Wer gegen den Murciano aufschlägt, braucht mehr als gute Beine – am besten einen Helm.