Xhaka schlägt alarm: schweizer wm-traum gefährdet!

Santa Clara – Der Schock sitzt tief in der Schweizer Delegation: Das überraschende 1:1 gegen den WM-Neuling Katar wirft lange Schatten. Kapitän Granit Xhaka hat nach dem blamablen Auftakt Alarm geschlagen und die Disziplin seiner Mannschaft in Frage gestellt. Die ambitionierten Ziele vor diesem Turnier scheinen plötzlich in weiter Ferne.

Realitätsschock in der „nati“

Die Erwartungen waren hoch, der Höhenflug über die USA begann vielversprechend. Doch gegen Katar offenbarte die Schweiz deutliche Schwächen. Xhaka sprach Klartext: „Wir müssen viele Dinge ändern. Wir müssen die Realität verstehen: Wir müssen nicht über den Titel oder die beste WM der Geschichte reden. Wir sind aktuell nicht so weit!“ Die Heimatzeitungen ließen ihrer Enttäuschung freien Lauf, von „Katarstrophe“ war die Rede. Doch Xhaka sieht im blamablen Ergebnis auch eine Chance.

„Das Ergebnis tut uns als Mannschaft gut“, betonte der frühere Leverkusener. „Es zeigt uns, wo wir stehen und dass wir mehr machen müssen, als wir vielleicht denken.“ Die Schweizer Spieler müssen sich nun auf die anstehenden Aufgaben konzentrieren und ihre Leistung deutlich steigern, wenn sie doch noch eine erfolgreiche WM erleben wollen.

Disziplin und fehlende effizienz

Disziplin und fehlende effizienz

Xhaka kritisierte offen den Mangel an Disziplin und die Tendenz einiger Spieler, sich als „Showmaker“ zu betrachten. „Es hatte definitiv auch mit Disziplin zu tun. Man muss auch einmal akzeptieren, was der Trainer sagt.“ Die Ineffizienz vor dem Tor bestrafte Katar eiskalt. Chancen wurden reihenweise vergeben, lediglich Breel Embolo traf per Elfmeter zum 1:0. Doch in der Nachspielzeit gelang Boualem Khoukhi der Ausgleich – ein bitterer Weckruf für die „Nati“.

Schon die Generalprobe gegen Australien hatte Xhaka öffentlich kritisiert, offenbar ohne nachhaltige Wirkung. Das Team von Trainer Murat Yakin muss nun zeigen, dass es die Lehren aus diesem enttäuschenden Spiel zieht. Die kommenden Partien gegen Bosnien-Herzogowina werden richtungsweisend sein.

Trainer Yakin äußerte sich ebenfalls enttäuscht: „Das Resultat schmerzt extrem, angesichts des Aufwands, den meine Mannschaft betrieben hat. Wir müssen zeigen, dass wir die Lehren daraus ziehen.“ Die Schweiz steht vor einer schweren Aufgabe, um den verlorenen Auftakt wettzumachen und den Traum von einer erfolgreichen WM-Teilnahme am Leben zu erhalten. Die Fans warten gespannt auf eine deutliche Reaktion.