Siegemund scheitert in rom: deutsche hoffnungen beim masters gebrochen

Rom – Die letzten deutschen Hoffnungen auf ein erfolgreiches Abschneiden beim WTA Masters in Rom sind geplatzt. Laura Siegemund, Deutschlands Nummer eins, unterlag in der dritten Runde Karolina Pliskova mit 1:6, 4:6 und verabschiedet sich somit aus dem Turnier. Ein jähes Ende für eine Spielerin, die zuletzt bei Wimbledon eine überraschende Leistung zeigte.

Ein auftakt zum vergessen und eine kämpferische steigerung

Ein auftakt zum vergessen und eine kämpferische steigerung

Der erste Satz gegen Pliskova verlief für Siegemund alles andere als ideal. Die Tschechin präsentierte sich von ihrer stärksten Seite und ließ der Deutschen kaum eine Chance. Doch die 38-Jährige zeigte im zweiten Satz eine deutliche Steigerung. Beim Stand von 3:5 wehrte sie beeindruckende fünf Matchbälle ab – ein Zeugnis ihres Kampfgeistes. Aber gegen die erfahrene Pliskova, Rom-Siegerin von 2019, war es am Ende nicht genug.

Die Niederlage von Siegemund reiht sich in eine enttäuschende Serie für deutsche Tennisspielerinnen in Rom ein. Bereits am Donnerstag war Tatjana Maria in Runde zwei ausgeschieden, und auch Tamara Korpatsch hatte in der ersten Runde das Nachsehen. Eva Lys’ Bemühungen gegen Naomi Osaka waren ebenfalls vergeblich – ein weiteres Kapitel im Kapitel deutscher Tennisfrustrationen in dieser Turnierwoche.

Die Abfolge der deutschen Auscheidungen verdeutlicht ein Problem: Die deutsche Damen-Tenniszene sucht derzeit nach einer Konstanz, die es erlaubt, sich regelmäßig in den entscheidenden Phasen großer Turniere zu behaupten. Ob die jungen Talente des Landes diese Lücke in der Zukunft füllen können, bleibt abzuwarten. Siegemunds Ausscheiden markiert das endgültige Aus für Deutschland in Rom – ein bitterer Abschied von einem Turnier, das für die deutsche Mannschaft keine positiven Überraschungen bereithielt.