Mbappé-skandal beim clásico: real-fans toben nach instagram-post

Madrid – Kylian Mbappé hat mit einem unpassenden Instagram-Post für heftige Kritik unter Real-Madrid-Fans gesorgt, obwohl er beim Clásico in Barcelona aufgrund einer Verletzung fehlte. Der französische Stürmer schien mit seiner Geste die Unterstützung für seine Mannschaft signalisieren zu wollen, löste aber stattdessen einen wütenden Sturm der Entrüstung aus.

Die ironie des posts: jubel während der niederlage

Die ironie des posts: jubel während der niederlage

Während Real Madrid beim Clásico mit 0:2 unterlag, postete Mbappé auf Instagram ein Bild, das einen Fernsehbildschirm zeigte, auf dem das Spiel lief. Dazu schrieb er „Hala Madrid“. Der Zeitpunkt des Posts, während seine Mannschaft bereits deutlich hinten lag, wirkte auf viele Fans wie Hohn. Das Endergebnis von 0:2 besiegelte sogar den Titelgewinn für den Erzrivalen FC Barcelona.

Die spanische Presse reagierte prompt. „Mundo Deportivo“ titelte: „Mbappé unterstützt seine Mitspieler aus der Ferne mit einer Geste, die die Real-Madrid-Fans nicht vergeben werden.“ Die Kritik in den sozialen Netzwerken ist enorm. Viele Fans äußern ihr Unverständnis über Mbappés Verhalten und bemängeln, dass er nicht mit dem Team nach Barcelona gereist sei.

Die Stimmung rund um den 27-Jährigen ist ohnehin angespannt. Eine Online-Petition, die seinen Verkauf fordert, hat bereits Millionen von Unterschriften gesammelt. Wie die Marca berichtete, soll Mbappé sich im Abschlusstraining kurzfristig abgemeldet haben, nachdem ihm eine Reservistenrolle für das Spiel gegen Barca mitgeteilt wurde.

Doch was wirklich niemand erwartet hätte: Mbappés vermeintliche Unterstützung wirkte wie Salz in die Wunde. Es ist ein klarer Beweis dafür, dass sein Verhalten, selbst aus der Distanz, die bereits fragile Beziehung zu einem Großteil der madridistischen Anhängerschaft weiter belastet. Die Frage ist nun, ob sich Mbappé und Real Madrid in Zukunft versöhnen können – oder ob dieser Instagram-Post der Sargnagel für seine Zeit in Madrid sein könnte. Die Millionen Unterschriften deuten auf eine klare Richtung hin.