Ruud feiert familientriumph in rom – sinner unschlagbar

Rom – Casper Ruud hat in Rom nicht nur sein bestes Masters-Turnier seit über einem Jahr hingelegt, sondern auch einen ganz besonderen Glücksbringer an seiner Seite gehabt: seine neugeborene Tochter. Der dreifache Grand-Slam-Finalist scheint die Vaterrolle als zusätzlichen Motivationsschub zu empfinden, während Jannik Sinner weiterhin eine Klasse für sich bildet.

Ein kleines wunder auf der tartanbahn

Die letzten Tage waren für Ruud von außergewöhnlicher Art. Seine Formkurve zeigte nach oben, und er kämpfte sich bis ins Finale des ATP Masters in Rom vor. Doch der eigentliche Star der Zuschauerränge war seine Tochter, die er gemeinsam mit seiner Verlobten Maria Galligani mitgebracht hatte. „Ich werde sie nächstes Jahr wieder mitbringen, und dann werden wir sehen, ob wir das Turnier gewinnen können“, scherzte Ruud nach dem Spiel, was die besondere Bedeutung des kleinen Zuschauers unterstreicht.

Ruud, der im Januar zum ersten Mal Vater wurde, hatte neben den sportlichen Herausforderungen auch privat ein wichtiges Kapitel erlebt. Trotz eines zwischenzeitlichen Absturzes in der Weltrangliste bis auf Position 25, konnte er in Rom eindrucksvoll zurückschlagen. Die starken Auftritte, die nur von einer knappen Niederlage gegen den aktuell dominanten Jannik Sinner unterbrochen wurden, führten ihn zurück in die Top 20 – genauer gesagt auf Rang 17.

Seine Tochter, ein echter Glücksbringer, scheint die entscheidende Zutat für seinen Erfolg zu sein. Zum ersten Mal seit April 2025 überstand Ruud bei einem Masters-Event die Viertelfinalhürde. Der Erfolg in Rom ist nicht nur ein persönlicher Triumph, sondern auch ein wichtiger Schritt für die anstehenden French Open.

Sinner setzt maßstab – ruud blickt nach paris

Sinner setzt maßstab – ruud blickt nach paris

„Was du dieses Jahr leistest, lässt sich kaum in Worte fassen“, gestand Ruud bei der Siegerehrung Jannik Sinner, der mit seinem Sieg in Rom einen historischen Coup feierte. Ruud, der sich bereits 2022 und 2023 bis ins Finale von Paris gespielt hatte, blickt nun optimistisch auf die French Open. „Ich habe immer noch das Gefühl, dass jetzt noch mehr zu holen ist“, erklärte er.

Für Ruud geht es nun darum, die Top 10 der Welt zu erreichen, um sich bei den ATP Finals eine bessere Setzposition zu sichern. Doch bevor es so weit ist, gilt es, den Fokus auf die French Open zu legen und die Form zu halten, die er in Rom demonstrierte. Die Welt des Tennis wartet gespannt darauf, ob der kleine Glücksbringer Ruuds auch in Paris für einen Erfolg sorgen kann.