Freiburg holt schweizer torhüterin barth: verstärkung für die breisgauerinnen!
Der SC Freiburg hat
sich mit der 19-jährigen Lorena Barth von FC Aarau verstärkt – ein Coup für die Frauen-Bundesliga Mannschaft, der vor allem die Torwartposition stabilisieren soll. Barth, die ab Sommer an der Dreisam trainieren wird, gilt als eines der größten Talente der Schweiz und bringt frischen Wind in den Kader.
Ein shootingstar aus der schweiz
Lorena Barth ist nicht nur unangefochtene Nummer 1 beim FC Aarau, sondern wurde in der Saison 2023/24 bereits als beste Torhüterin der Schweiz ausgezeichnet. Mit 45 Einsätzen in der Women's Super League und weiteren neun Play-off-Spielen hat sie sich in der höchsten schweizerischen Liga bereits einen Namen gemacht. Trainiert wird sie dabei vom Deutschen Jürgen Seeberger, was den Übergang nach Freiburg sicherlich erleichtern wird.
Die Personalie ist für den SC Freiburg besonders wichtig, nachdem Laura Benkarth eine Babypause einlegen muss und Rebecca Adamczyk zum 1. FC Nürnberg gewechselt ist. Birgit Bauer-Schick, Bereichsleiterin für den Frauen- und Mädchenfußball beim SC, betonte, dass sie bei Barth „großes Potenzial“ sehen. „Sie ist technisch versiert und reaktionsschnell und verfügt über eine gute Ausstrahlung“, so Bauer-Schick. Die Entscheidung für Freiburg fiel, weil Barth den Verein als „familiären Traditionsverein“ wahrnimmt und „ideale Voraussetzungen“ für ihre Weiterentwicklung sieht.
Es ist bemerkenswert, dass Barth bereits mit 17 Jahren diese Auszeichnungen erhielt und zudem vier Länderspiele für die U-19-Nationalmannschaft bestritt. Ihre Schnelligkeit und ihr Stellungsspiel haben ihr zu diesem frühen Erfolg verholfen. Das Team in Freiburg kann sich auf eine junge, hungrige Torhüterin freuen, die bereit ist, sich in der Frauen-Bundesliga zu beweisen.
Über die genauen Vertragsbedingungen herrscht, wie es in Freiburg üblich ist, Stillschweigen. Doch eines ist klar: Mit Lorena Barth hat der SC Freiburg einen wichtigen Baustein für die kommende Saison gefunden und setzt auf die Zukunft. Die jungen Schweizerin wird mit Sicherheit einiges bewegen.
