Flensburg plant coup: kristjansson soll 2027 förde-klub rocken
Die SG Flingdorf-Handewitt hat ihren nächsten Transfer-Hammer schon in der Schublade. Viggo Kristjansson, isländischer Shooting-Star und momentan 131-mal erfolgreich für HC Erlangen, soll 2027 an die Förde wechseln – und vielleicht schon früher.
Warum der wechsel 2026 schon realität werden könnte
Bei den Meister-Zebras tickt die Uhr. Niclas Kirkelökke will nach zehn Jahren zurück nach Dänemark, Kent-Robin Tönnesens Vertrag läuft parallel aus. Damit steht gleich doppelt Linksaußen ohne Langfrist-Perspektive. Gleichzeitig verabschiedet sich Rechtsaußen Aksel Horgen ablösefrei – und plötzlich ergibt sich ein Domino, das den Isländer früher als gedacht nach Norden ziehen könnte.
Intern rechnet man damit, dass Kirkelökke auf seine Nationalmannschafts-Position rutscht und mit Domen Novak rechts komplettiert. Der freigewordene Platz im rechten Rückraum? Kristjansson. Die Rechnung geht auf, weil der 23-Jährige in Flensburg bereits gesichtet wurde – inklusive Berater und ohne offizielle Spiel-Termine. Ein Zufall, sagen die, die mitdenken.
HC Erlangen will sich natürlich wehren. Sportchef André Haber verlängerte erst kürzlich das Leih-Ende von Seitz, um die sportliche Planung nicht zu gefährden. Doch die Klausel für einen vorzeitigen Wechsel existiert. Sie liegt bei 1,2 Millionen Euro – für Flensburg ein Klacks, wenn man bedenkt, dass der Sponsoren-Pool seit der Einführung der neuen HBL-TV-Gelder wächst.

Kristjanssons geheimwaffe: er kann beide hände
Was den Isländer so begehrenswert macht, ist weniger seine Torquote als seine Vielseitigkeit. Er schießt mit links, trifft mit rechts und initiiert Spielzüge, die selbst Videoanalysten zweimal schauen. Genau die Mischung, die Maik Machulla sucht, seit Göran Johannesson 2023 den Knoten in der Mitte platzierte.
Die Konkurrenz schielt bereits. THW Kiel testete im Winter, doch der Vorstand um Viktor Szilagyi bremste – zu teuer, zu unsicher. Blieb Flensburg. Und die sind bekannt dafür, Gerüchte erst dann zu dementieren, wenn der Medizincheck gelaufen ist.
Ein Wechsel 2026 würde auch den Spielplan durcheinanderwirbeln: Erlangen verliert seinen Topscorer, Flensburg gewinnt einen neuen Publikumsliebling. Die Fans diskutieren schon jetzt, ob „Viggo“ auf Nordisch oder Deutsch vertragsunterschreibt. Die Antwort liegt in der Zukunft – aber sie riecht nach Förde.
Und ganz nebenbei: Sollte der Deal platzen, kursiert intern schon Plan B – ein spanischer Junioren-Weltmeister, den kaum jemand auf dem Schirm hat. Doch der Name bleibt vorerst im Handschuhfach. Denn wer Viggo will, spricht nicht über Alternativen.
