Fa cup: schiedsrichter-fehler überschatten newcastle-sieg gegen aston villa
- Dramatischer pokalabend: newcastle zieht ins achtelfinale ein
- Frühe führung durch abraham – abseitsstellung nicht erkannt
- Glück für digne – rote karte hätte gerechtfertigt sein müssen
- Var-debatte: fehlende technologie verstärkt den frust
- Experten-stimmen: schiedsrichter wirken verunsichert
- Rooney: „eine der schlechtesten entscheidungen, die ich je gesehen habe“
- Trainer-statements: uneinigkeit über den var
- Bizots platzverweis: entscheidende szene in der nachspielzeit
Dramatischer pokalabend: newcastle zieht ins achtelfinale ein
Newcastle United hat sich im FA Cup gegen Aston Villa durchgesetzt und mit einem klaren 3:1-Sieg den Einzug ins Achtelfinale gesichert. Doch der klare Sieg der „Magpies“ wurde von einer Reihe umstrittener Schiedsrichterentscheidungen überschattet, die zu heftiger Kritik von Experten führten. Das Spiel war von Anfang an geprägt von Fehlentscheidungen von Schiedsrichter Chris Kavanagh.

Frühe führung durch abraham – abseitsstellung nicht erkannt
Bereits in der Anfangsphase der Partie erzielte Tammy Abraham die Führung für Aston Villa, doch der Treffer zählte nicht hätte dürfen. Der Stürmer stand bei seinem Tor deutlich im Abseits, eine Fehlentscheidung, die den Unmut der Newcastle-Fans hervorrief. Die fehlende Präzision des Schiedrichterteams war bereits in den ersten Minuten deutlich erkennbar.

Glück für digne – rote karte hätte gerechtfertigt sein müssen
Auch die Szene um Lucas Digne sorgte für Aufregung. Der französische Außenverteidiger ging mit offener Sohle in einen Zweikampf und traf seinen Gegenspieler oberhalb des Knöchels. Eine klare Rote Karte wäre hier gerechtfertigt gewesen, doch Kavanagh griff nicht ein. Digne hatte großes Glück, auf dem Platz bleiben zu dürfen.
Var-debatte: fehlende technologie verstärkt den frust
Besonders brisant: Im FA Cup kommt der Video Assistant Referee (VAR) erst ab der fünften Runde zum Einsatz. In der vierten Runde, in der das Spiel zwischen Aston Villa und Newcastle stattfand, konnte die Technologie somit nicht eingreifen. Dies führte zu noch größerer Enttäuschung und verstärkte die Diskussion über die Notwendigkeit des VAR auch in früheren Runden des Wettbewerbs.
Experten-stimmen: schiedsrichter wirken verunsichert
Alan Shearer, TV-Experte beim BBC, äußerte sich deutlich kritisch: „Es gab vielleicht eine kleine Entschuldigung dafür, dass der Schiedsrichter das nicht gesehen hat – und ich bin noch freundlich zu ihm. Aber es gab absolut keine Entschuldigung für den Assistenten, der zehn oder 15 Meter entfernt stand.“ Shearer sieht einen Zusammenhang zwischen dem VAR und der Leistung der Schiedsrichter: „Sie scheinen sich vor Entscheidungen zu fürchten, weil sie keine Hilfe haben.“
Rooney: „eine der schlechtesten entscheidungen, die ich je gesehen habe“
Sein Kollege Wayne Rooney stimmte ihm zu: „Diese Entscheidung ist eine der schlechtesten Entscheidungen, die ich je im Fußball gesehen habe, denn Digne war zu keinem Zeitpunkt außerhalb des Strafraums.“ Rooney betonte, dass der Schiedsrichter sich von seinem Linienrichter beeinflussen ließ, was zu einem „absoluten Schocker“ führte.
Trainer-statements: uneinigkeit über den var
Eddie Howe, Trainer von Newcastle, zeigte sich „hin- und hergerissen“. Einerseits schätze er die Spannung und Spektakel ohne VAR, andererseits betonte er die Präzision, die der VAR in die Entscheidungsfindung bringt. Unai Emery, Coach von Aston Villa, pflichtete ihm bei: „Heute kann man gut verstehen, dass der VAR notwendig ist. Es ist notwendig, um den Schiedsrichtern zu helfen.“
Bizots platzverweis: entscheidende szene in der nachspielzeit
In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit wurde Villas Torwart Marco Bizot mit Rot vom Platz gestellt, nachdem er außerhalb seines Strafraums einen Elfmeter verursachte. Diese Entscheidung fiel letztendlich zugunsten von Newcastle aus und trug zum Endstand bei.
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