Champions league: wolfsburg scheitert am ol lyon – traum platzt!
Ein Schock für die Wölfinnen! Im Viertelfinale der Champions League ist der VfL Wolfsburg gegen den überragenden OL Lyon untergegangen. Nach einem müden Hinspielerfolg reichte die Leistung im Rückspiel schlichtweg nicht aus, um die Französinnen abzuwehren. Der Traum von der Königsklasse, von der Halbfinalteilnahme, ist geplatzt – und das in der deutlichsten Art und Weise.
Die vorgeschichte: lerchs warnung vor dem „sturm“
Trainer Stephan Lerch hatte vor dem Spiel auf Disney+ eindringlich vor der Wut des OL Lyon gewarnt. Die Französinnen, dem Rückschlag im Hinspiel nachtragend, würden mit einem „Sturm“ auf seine Mannschaft losgehen – und er sollte Recht behalten. Lyon drückte von der ersten Minute an, schnürte Wolfsburg in die eigene Hälfte und ließ kaum Luft zum Atmen.
Bereits in der 16. Minute klingelte es durch das Netz, Lily Yohannes ließ Janina Minge keine Chance. Ein früher Rückschlag, der die Wölfinnen noch weiter unter Druck setzte. Die Abwehr hatte Mühe, dem unermüdlichen Angriffspress der Französinnen standzuhalten, während vorne kaum Gefahr aufgetaucht war. Die fehlende Alexandra Popp, verletzte Leistungsträgerin, war im Spielaufbau und im Abschluss deutlich spürbar.
Die Entscheidung in der Verlängerung: Nach torlosen 90 Minuten ging es in die Verlängerung. Und hier schlug Lyon zu. Ein umstrittener Treffer von Melchie Dumornay (102.), bei dem der Ball vorher an deren Arm geprallt war, und die weiteren Tore von Damaris Egurrola (105.+2) und Tabitha Chawinga (119.) machten den Sack für Wolfsburg zu. Der VAR-Eingriff brachte der Wölfinnen keine Erleichterung – das Tor zählte.
Das 0:4 im Rückspiel, ein deutliches Zeichen der Überlegenheit des OL Lyon. Die Wolfsburgerinnen wirkten wie paralysiert, fanden keine Mittel, um das Spiel zu beeinflussen. Janou Levels vergab in der 78. Minute zudem die Riesenchance, den Rückstand zu verkürzen, scheiterte aber an Torhüterin Christiane Endler.
Nun heißt es für die Wölfinnen, schnell die Enttäuschung abzuschütteln. Bereits am Sonntag (16.15 Uhr/Sky) steht das Halbfinale im DFB-Pokal bei Carl Zeiss Jena an. Eine Aufgabe, die angesichts der aktuellen Leistungsverfassung eine echte Herausforderung darstellen dürfte. Aber eines ist klar: Die Saison 2026/27 wird für den VfL Wolfsburg eine Neuorientierung erfordern, um wieder an die Spitze im deutschen und europäischen Fußball zurückzukehren.

Lyon im halbfinale – arsenal die nächste hürde
Für den OL Lyon geht es weiter. Das Team trifft im Halbfinale auf den Titelverteidiger FC Arsenal. Ein Duell auf Augenhöhe, das verspricht, packende Spiele zu liefern. Bayern München und der FC Barcelona bestreiten das zweite Halbfinale, sodass die Fußballwelt gespannt auf die kommenden Wochen blicken darf.
