1. Fc köln: abstiegskampf spitzt sich zu!

Die Kölner Fans müssen sich erneut Sorgen machen: Nach dem müden 1:2 gegen Bayer Leverkusen bleibt der 1. FC Köln im Abstiegskampf verstrickt. Eine Leistung, die vielversprechend begann, endete ohne Punkte – ein Muster, das den Geißböcken zur Sünde geworden ist.

Die verpassten chancen und die bittere realität

Die verpassten chancen und die bittere realität

25 Torschüsse, ein expected-Goals-Wert von 3,04 – die Statistiken schreien nach einem Sieg, doch auf dem Platz fand der FC erneut kein Beuteschnisches Mittel. Die Serie von fünf Spielen ohne Niederlage reißen und die Hoffnung auf einen sicheren Klassenerhalt schwindet zusehends. Ein kleiner Trost: Auch die Konkurrenz patzt, doch das ändert nichts an der prekären Lage.

Trainer René Wagner wiederholte, was bereits sein Vorgänger Lukas Kwasniok immer wieder betonte: Die Enttäuschung über eine nicht belohnte Leistung ist groß. Ein nervöses Warten auf das Ende der Saison liegt nun über dem Geißbockheim. Fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang sind zwar vorhanden, doch ein Ausrutscher gegen den FC Bayern könnte alles zunichtemachen.

Die Aufgabe am kommenden Spieltag ist klar: Das Team muss sich gegen die übermächtigen Bayern wehren und die wenigen verbleibenden Chancen nutzen. Parallel treffen St. Pauli und Wolfsburg, sodass der FC selbst agieren muss, um den Abstieg zu vermeiden. „Wir müssen jetzt aus dem Spiel kommen, viel, viel Mut mitnehmen für die nächsten drei Spiele“, so Wagner, der angesichts der bayerischen Dominanz eher von zweieinhalb Rettungsspielen spricht.

Luca Waldschmidt forderte seine Mannschaft auf, „es aus eigener Kraft zu packen, statt auf Hilfe von anderen zu hoffen.“ Die Chanceverwertung muss dringend verbessert werden – das liegt auf der Hand. Denn die latente Gefahr ist noch immer nicht gebannt, und der FC Köln muss sich nun bis zum Schluss kämpfen.