Thüringer hc verpasst überraschend titelgewinn in dijon!
Ein Schock für den Handball-Bundesligisten: Der Thüringer HC hat im Finale der European League gegen den französischen Gastgeber JDA Dijon mit 25:29 die Segel streichen müssen. Nach einer glänzenden ersten Halbzeit ließ die Mannschaft von Herbert Müller die Führung aus den Händen und verpasste damit knapp die Titelverteidigung.

Die bittere erkenntnis: ein triumph bleibt aus
Ein Jahr nach dem Triumph in Graz, als der THC in Graz jubelte, landete das Team diesmal auf dem zweiten Platz. Diese Niederlage unterstreicht, wie schwer es ist, im europäischen Klubhandball eine Titelverteidigung zu meistern – eine Wiederholung gelang bislang keinem Team. Johanna Reichert war mit acht Toren die beste Werferin des THC im Finale, doch es reichte nicht, um den Franzosen Paroli zu bieten. Das Spiel verlief angesichts des deutlichen Rückstands in der ersten Halbzeit alles andere als optimal.
Der Weg ins Finale war hart. Tags zuvor hatte der THC im Halbfinale den dreimaligen Champions-League-Sieger Viborg HK mit 26:24 bezwungen, ein Achtungserfolg, der nun durch die Finalniederlage in den Hintergrund rückt. Viborg sicherte sich durch einen 35:30-Erfolg gegen Esztergomi Vitezek den dritten Platz und zeigte, dass auch im Handball-Europa die Konkurrenz schläft.
Es bleibt abzuwarten, wie dieser Rückschlag das Team von Herbert Müller beeinflusst. Die Saison war insgesamt erfolgreich, aber der verpasste Titelgewinn wird schmerzen. Die Fans des THC müssen sich nun damit abfinden, dass der Traum von der erfolgreichen Titelverteidigung geplatzt ist. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Ein 25:29 im Finale ist ein deutlicher Beweis, dass der THC an diesem Tag nicht alles geben konnte, was möglich war.
