Thuram bangt um den einsatz: saliba kehrt zurück!
Schock für die französische Nationalmannschaft: Vor dem Duell gegen Schweden steht der Einsatz von Inter Mailand-Stürmer Marcus Thuram fraglich. Ein Schienbeinproblem bremst den Angreifer, was die Chancen auf seinen Einsatz am morgigen Abend erheblich schmälert.

Saliba stabilisiert die abwehrzentrale
Während Thuram noch mit seinen Problemen kämpft, gibt es erlösende Nachrichten von William Saliba. Der Arsenal-Verteidiger absolviert heute und morgen noch eine letzte Überprüfung seiner Rückenprobleme, steht aber allem Anschein nach wieder an der Seite von Dayot Upamecano in der Innenverteidigung. Ein echtes Qualitätsduo, das der französischen Abwehr Stabilität verleihen dürfte.
Auch Kanté, der ebenfalls Kniebeschwerden beklagte, wird trotz Schmerzen auflaufen. Er wird sich zusammenreißen müssen, um seinen Beitrag zum Team zu leisten. Die Startelf von Deschamps zeichnet sich bereits ab: Upamecano und Saliba bilden die Abwehrzentrale, unterstützt von Koundé und Digne an den Außenpositionen. Letzterer hat sich gegen Theo Hernandez durchgesetzt, der im letzten Spiel einen Elfmeter verursacht hatte.
Im Mittelfeld dürfen Tchouaméni und Rabiot ihre Dynamik entfalten. Offensiv wird Mbappé im Mittelpunkt stehen, flankiert von Dembélé auf dem rechten Flügel, Olise in der Mitte und Barcola auf der linken Seite. Letzterer hat sich gegen Doué durchgesetzt und bewiesen, dass er zur Stammelf gehört. Seine Leistungen gegen den Irak im zweiten Gruppenspiel waren vielversprechend.
Die Zahlen lügen nicht: Barcola und Digne waren bereits im zweiten Gruppenspiel in der Anfangself und konnten überzeugen. Ob sie diese Leistung gegen Schweden wiederholen können, wird sich zeigen.
Es bleibt abzuwarten, ob Thuram rechtzeitig fit wird. Doch eines ist klar: Frankreich verfügt mit Saliba und Upamecano um ein starkes Defensivduo, das den Franzosen eine solide Basis für den weiteren Turnierverlauf bieten kann.
