Thunder und charlotte dominieren die nba-nacht
Oklahoma City lässt keinen Zweifel offen: Die Thunder sind das Team der Stunde. Mit einem knappen 103:100-Sieg im Madison Square Garden gegen New York haben sie ihre Spitzenposition in der gesamten Liga weiter ausgebaut – angetrieben von einem Chet Holmgren, der von der Dreierlinie aus regelrecht Feuer spuckte.
Charlotte schlägt boston und schreibt seine eigene geschichte
Wenn man eine Überraschung der Saison 2026 benennen müsste, würde man unweigerlich bei den Charlotte Hornets landen. Aber Vorsicht: Das Wort Überraschung wird ihnen langsam zu klein. Im TD Garden in Boston haben sie die Celtics mit 118:89 regelrecht auseinandergenommen – der sechste Sieg in Folge. Sechs. In Folge. Das ist kein Zufall mehr, das ist Charakter.
Was Charlotte in dieser Phase der Saison zeigt, ist eine Reife, die man diesem Kader schlicht nicht zugetraut hätte. Boston, immer noch eine der gefürchtetsten Heimstätten der Liga, wurde zum Schauplatz einer demütigenden Niederlage. Die Hornets fahren nach Hause mit dem Selbstvertrauen eines Titelanwärters.

Milwaukee strauchelt – und die playoff-frage wird lauter
Auf der anderen Seite des Spektrums stehen die Milwaukee Bucks. Eine 113:131-Heimpleite gegen Atlanta ist mehr als ein schlechter Abend – es ist ein Signal. Die Playoffs rücken näher, die Form stimmt nicht, und die Zeit läuft. Atlanta dagegen wirkte wie ein Team, das genau weiß, was es will.
Die weiteren Ergebnisse der Nacht sprechen ihre eigene Sprache: Die Los Angeles Clippers schlugen Indiana mit 130:107, Philadelphia bezwang Utah 106:102, und Portland überraschte Memphis mit 122:114. Sechs Spiele, sechs Geschichten – aber die von Charlotte und Oklahoma City überragen alle anderen.
Was diese nacht über die liga aussagt
Die NBA-Saison 2026 hat ihre Konturen. Oklahoma City marschiert, Charlotte träumt groß, und Milwaukee muss sich ernsthaft fragen, wohin die Reise geht. Ich beobachte diese Liga seit Jahren – und eine Nacht wie diese zeigt, dass die Hierarchien gerade neu geschrieben werden. Nicht von den großen Namen. Von den Hungrigen.
