Thun vor meistertitel? basel stellt sich quer – ohne hitz!
Ein Schock für die Berner Oberländer, eine Chance für die Basler: Der FC Thun steht kurz vor dem vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft, doch der FC Basel hat andere Pläne. Das Duell am Samstagabend im Joggeli verspricht ein nervenaufreibendes Finale, das nun durch den verletzungsbedingten Ausfall von Schlussmann Marwin Hitz eine zusätzliche Würze erhält.

Die torwart-hürde für basel
Die Situation ist klar: Basel muss gewinnen, um Thun die Meisterfeier vorerst zu verpassen. Doch die Personalsituation ist alles andere als ideal. Stammkeeper Marwin Hitz fällt verletzungstechnisch aus, was eine erhebliche Schwächung der Basler Defensive bedeutet. Für ihn wird Mirko Salvi zwischen den Pfosten stehen, der in dieser Super-League-Saison bisher nur sporadisch zum Einsatz kam. Ob Salvi dem Druck gewachsen ist, bleibt abzuwarten – die Aufgabe ist enorm.
Doch die Absenzen beschränken sich nicht nur auf die Torwartposition. Auch Kaio Eduardo, Keigo Tsunemoto, Becir Omeragic und der ehemalige Nationalspieler Xherdan Shaqiri stehen dem Team nicht zur Verfügung. Diese personellen Ausfälle treffen den FCB zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da die Basler bereits unter Zugzwang stehen und dringend Punkte benötigen, um den Anschluss an die Tabellenelite nicht zu verlieren. Die Abwesenheit von Shaqiri, einst Hoffnungsträger des Teams, ist besonders bitter.
Görtler und Shaqiri retten die Ehre der Deutschschweizer – zumindest in der Vergangenheit. Doch gegen Thun wird ein völlig anderes Kaliber an Einsatzbereitschaft und taktischer Finesse gefordert. Thun hingegen kann personell nahezu aus dem vollen schöpfen und scheint personell intakt zu sein. Die Moral im Team ist hoch, der Meistertitel in greifbarer Nähe. Die Frage ist nicht, ob Thun die Chance nutzen wird, sondern ob Basel die Aufgabe meistern kann, ohne seinen verletzten Kapitän und weitere Schlüsselspieler.
Die Fans beider Mannschaften dürfen sich auf ein hochspannendes Duell freuen, das über den Meistertitel entscheiden könnte. Die Atmosphäre im Joggeli wird elektrisierend sein, denn Basel wird alles daran setzen, die Meisterparty der Berner Oberländer zu verhindern. Am Ende zählt nur eines: wer am Samstagabend die Oberhand behält.
