Sainz kämpft in miami: startschwierigkeiten und hoffnungsschimmer
Carlos Sainz Jr. musste sich im Sprintrennen von Miami mit einem 14. Platz zufrieden geben – exakt der Position, von der er gestartet war. Ein Problem beim Start kostete ihn wertvolle Plätze, doch der Ferrari-Pilot zeigte Resilienz und konnte im weiteren Verlauf des Rennens einiges an Positives festhalten.
Ein holpriger start trübt das bild
Schon im Qualifying hatte Sainz Probleme, und diese setzten sich beim Start des Sprintrennens fort. Ein technischer Defekt ließ ihn zurückfallen, Ocon und Pérez profitierten von seiner misslichen Lage. Den Mexikaner konnte er zwar schnell wieder überholen, doch dann offenbarte sich ein weiteres Problem: Die Haas-Fahrzeuge, die in den vergangenen Wochen noch deutlich langsamer waren, bildeten eine unüberwindbare Mauer. Der enge DRS-Zug machte Überholmanöver unmöglich, da sowohl der Führende als auch der Verfolger den DRS-Vorteil genossen.
“Wir hatten einen anderen Vorfall beim Start, den wir analysieren müssen. Es war der erste Fehlstart in dieser Saison, was ärgerlich ist, aber ich konnte danach zumindest aufholen”, so Sainz nach dem Rennen. “Wir waren schneller als die Haas, was vor fünf Wochen noch nicht der Fall war – das ist definitiv positiv.” Der Spanier betonte auch die Schwierigkeiten, die durch den DRS-Effekt entstanden: “Wenn man mit zwei oder drei Autos im DRS-Bereich ist, und beide den DRS haben, dann kann man nicht überholen. Das ist schade, aber wir konzentrieren uns auf das Positive, nämlich auf unser Renntempo.”

Ein kleiner schritt nach vorn im kampf um die plätze
Trotz der Schwierigkeiten sieht Sainz durchaus Anlass zur Hoffnung. “Dieses Wochenende scheint es zumindest so, als würden wir mit den Haas, den Visa RB und sogar den Audi-Fahrzeugen mithalten können, was vor fünf Wochen noch nicht der Fall war. Das ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt. Wir brauchen solche Fortschritte, wenn wir uns verbessern wollen.” Allerdings räumte er auch ein, dass es an anderen Stellen des Wochenendes Probleme gab: “Der Start war schlecht, die Energieversorgung gestern nicht optimal. Wir müssen diese Dinge in den Griff bekommen, um das Potenzial des Autos besser auszuschöpfen.”

Fia-änderungen und die zukunft der formel 1
Auch die jüngsten Änderungen durch die FIA wurden von Sainz angesprochen. “Es hat sich ehrlich gesagt nicht viel geändert. Wir wussten, dass die Veränderungen eher gering ausfallen würden. Ich denke, wir müssen bis später in der Saison oder sogar ins nächste Jahr warten, bis die FIA und die Teams mutigere Entscheidungen treffen.” Mit diesem Satz ließ der Spanier am DAZN F1 deutlich werden, dass er von den aktuellen Entwicklungen nicht allzu begeistert ist. Der Fokus liegt nun auf dem Qualifying heute und dem Rennen morgen, wo Sainz hofft, die Probleme des Wochenendes hinter sich zu lassen und das volle Potenzial seines Ferraris auszuschöpfen.
