Thun schreibt fussballgeschichte: märchenhafter meistertitel!
Ein Fussballmärchen ist wahr geworden! Der FC Thun 1898, als Aufsteiger in die Liga gekommen, hat sensationell die Schweizer Meisterschaft errungen. Ein Triumph, der nicht nur die Fans in der Stadt in Ekstase versetzt, sondern auch ehemalige Weggefährten wie Trainer Urs Fischer zu enthusiastischen Glückwünschen veranlasst.
Fischer würdigt den historischen erfolg
Der Schweizer Trainer, der aktuell das Ruder bei Mainz 05 in der Bundesliga in die Hand genommen hat, zeigte sich über Instagram begeistert von dem Erfolg seiner ehemaligen Mannschaft. „Herzliche Glückwünsche zur verdienten Meisterschaft an Ändu, Dominik, Mauro, Betto, Pi und den gesamten FC Thun!“, schrieb Fischer, dessen Worte die tiefe Verbundenheit und Wertschätzung für den Verein widerspiegeln. Die Art und Weise, wie der FC Thun als Aufsteiger so souverän Meister wurde, nannte er „sensationell“ und sprach seinen „maximalen Respekt“ für die harte und konsequente Arbeit aus, die zu diesem Erfolg geführt hat.
Die bescheidenen Mittel, mit denen Thun diesen Triumph errang, sind besonders bemerkenswert. Fischer betonte, dass es dem Team gelungen sei, „das Optimum herauszuholen“, was in der heutigen Fussballwelt, in der Geld oft über Erfolg entscheidet, eine bemerkenswerte Leistung darstellt. Seine eigene Zeit beim FC Thun, von 2013 bis 2015, sieht er als eine prägende Erfahrung an. „Ich habe noch immer ein besonderes Verhältnis zum FC Thun und freue mich von ganzem Herzen mit den Fans, der Stadt, dem Verein, den Verantwortlichen und dem gesamten Umfeld über diesen hochverdienten Triumph!“, so Fischer.

Mainz 05 sichert sich ebenfalls die klasse
Während der FC Thun in der Schweiz Geschichte schreibt, gibt es auch für Urs Fischer persönlich Grund zur Freude. Dank eines 2:1-Auswärtssieges beim FC St. Pauli hat sich Mainz 05 rechnerisch bereits die Klasse in der Bundesliga gesichert. Die Verantwortung für diese positive Entwicklung liegt zum grossen Teil bei Fischer, der Anfang Dezember das Amt von Bo Svensson übernahm und in 19 Ligapartien beeindruckende 31 Punkte holte – ein Schnitt von 1,63 Punkten pro Spiel. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der erfahrene Trainer hat Mainz 05 eindrücklich stabilisiert.
Der Aufstieg des FC Thun ist eine Geschichte von Leidenschaft, Teamgeist und dem Glauben an die eigene Stärke. Ein Beweis dafür, dass auch mit vergleichsweise geringen Mitteln Grosses erreicht werden kann, wenn man bereit ist, hart zu arbeiten und an sich selbst zu glauben. Dieser Triumph wird noch lange in Erinnerung bleiben und den Verein für immer in die Geschichte des Schweizer Fussballs eintragen. Die Fans können sich auf eine lange und erfolgreiche Zukunft freuen, in der der FC Thun sicherlich eine wichtige Rolle spielen wird.
