Thiaw weist hradecky's flirt ab: loyal zur dfb-elf!

Ein ungewöhnlicher Transferpoker um Malick Thiaw sorgt für Gesprächsstoff: Der deutsche Nationalspieler lehnte das Werben des finnischen Nationaltorwarts Lukas Hradecky ab, der ihn vehement für die finnische Auswahl gewinnen wollte. Ein klares Bekenntnis zum DFB-Team, das vor dem WM-Test gegen Finnland eine zusätzliche Stärkung erfährt.

Die sms-flirt-offensive des erfahrenen torwarts

Die sms-flirt-offensive des erfahrenen torwarts

Die Geschichte klingt wie aus einem Film: Hradecky, ein erfahrener und respektierter Torwart, nutzte die digitalen Kanäle, um Thiaw für Finnland zu begeistern. Mehrere WhatsApp-Nachrichten, ein regelrechter Flirtversuch, der jedoch auf taube Ohren stieß. „Ich habe auf jede einzelne mit einem Dank geantwortet – und abgesagt“, schmunzelte Thiaw gegenüber Medien.

Der 24-Jährige, dessen Wurzeln sowohl in Finnland als auch im Senegal liegen, entschied sich trotz der „eleganten und höflichen“ Angebote des finnischen Verbandes für Deutschland. „Für die DFB-Elf zu spielen, war schon immer ein großer Traum“, betonte Thiaw, dessen Debüt im Juni 2023 gegen Polen bereits ein wichtiger Schritt in seiner Karriere war. Seitdem hat er fünf Länderspiele absolviert, darunter drei unter Julian Nagelsmann.

Die Entscheidung ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass Thiaw seine finnischen Wurzeln hochhält. Regelmäßige Telefonate mit seiner Großmutter in Oulu, einem absoluten Fußballfan, zeugen von seiner Verbundenheit. Auch die gemeinsamen Eishockey-Stunden bei der Oma im Winter sind Teil seiner Kindheitserinnerungen. Doch der Weg zum Profifußballer führte ihn über Schalke 04 und AC Mailand, wo er mit dem Weltstar Zlatan Ibrahimovic zusammenspielte.

Am Sonntag trifft Thiaw nun in Mainz auf „seine“ Finnen und Hradecky. Ein interessantes, aber auch schwieriges Spiel, wie der junge Verteidiger zugibt. Die Tatsache, dass er in Newcastle zusammen mit Nationalstürmer Nick Woltemade spielt, verleiht der Begegnung eine zusätzliche persönliche Note. Die Anfragen Finnlands waren stets respektvoll, aber Thiaw hat sich entschieden: Sein Herz schlägt für Deutschland.

Die Entscheidung Thiaws unterstreicht die Attraktivität des deutschen Nationalteams und zeigt, dass junge Talente trotz anderer Angebote dem Traum vom DFB-Team treu bleiben. Ein klares Signal an den Wettbewerb und ein Gewinn für den deutschen Fußball.