Sv wehen wiesbaden: traum vom aufstieg geplatzt – alarmstufe rot!
Die Hoffnung auf ein Jubiläumsfest mit Zweitliga-Fußball in Wiesbaden ist geplatzt. Vier Niederlagen in Folge haben den SV Wehen Wiesbaden in eine Talsohle katapultiert und den Aufstiegskampf endgültig beendet. Sportgeschäftsführer Uwe Stöver spricht von einer „Brutalität des Fußballs“, die den Verein hart trifft.

Verloren gegen aachen, havelse und köln: die null-punkte-woche
In den vergangenen sieben Tagen stand für den SVWW ein hartes Programm an: Alemannia Aachen, TSV Havelse und Viktoria Köln. Das Ergebnis ist niederschmetternd: null Punkte. Trainer Daniel Scherning haderte nach der 1:2-Niederlage in Köln, trotz einer halbstündigen Überzahl, mit der gezeigten Leistung. „Fünf schlechte Minuten kosten uns im Moment auch Punkte“, analysierte er. Die Tatsache, dass die Mannschaft in der Englischen Woche gegen Teams verlor, die zuvor hinter ihnen lagen, ist ein herber Schlag.
Die Bilanz ist alarmierend: Neun Punkte hätten in dieser Woche möglich gewesen, doch stattdessen steht der SVWW im Niemandsland der Drittklassigkeit. Der Traum vom Wiederaufstieg im Jubeljahr ist zunichte gegangen, obwohl man sich zuvor von Platz 15 auf den fünften Rang vorgearbeitet hatte. Stöver spricht von einem Wendepunkt im Spiel gegen Rostock, das den Beginn vom Ende markierte.
Doch es gibt noch einen Hoffnungsschimmer: das Finale im Hessenpokal gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz. Ein Sieg würde den SVWW nicht nur im DFB-Pokal antreten lassen, sondern auch die Chance auf ein weiteres Heimspiel gegen namhafte Gegner wie Borussia Dortmund, RB Leipzig oder Bayern München eröffnen. „Wir wollen an den letzten Spieltagen noch einen guten Eindruck hinterlassen und für einen sportlich fairen Wettbewerb stehen“, so Stöver, wohlwissend, dass der Pokalsieg auch für die Sponsoren und die Zuschauer von Bedeutung ist.
Am Sonntag empfängt der SVWW Waldhof Mannheim zum letzten Saisonspiel. Es gilt, die Niederlagenserie zu beenden und den Fokus auf das Pokalfinale zu lenken. Ansonsten droht ein unrühmliches Ende einer Saison, die mit so viel Hoffnung begonnen hatte.
