Stützle schockt detroit, mcdavid jagt gretzky: nhl-tag der deutschen
Tim Stützle schreibt Geschichte – und das mit deutscher Handschrift. Mit einem Assist am Führungstreffer von Brady Tkachuk demolierte der 23-Jährige das Playoff-Hoffnungen der Detroit Red Wings und schoss die Ottawa Senators auf den zweiten Wildcard-Platz. Die Bilanz: 15 Siege in den letzten 20 Spielen. Die Botschaft: Ottawa ist nicht mehr aufzuhalten.
Moritz seider startet aufholjagd – zu spät
Der deutsche Duell-Akteur an diesem Abend: Moritz Seider. Mit einem Assist zum zwischenzeitlichen 1:3 leitete der Verteidiger die Aufholjagd ein, doch die Red Wings blieben mit 2:3 hängen. Die Konsequenz: Detroit rutscht auf Rang neun der Eastern Conference ab, einen Punkt hinter Ottawa. Die Saison ist noch lang, aber die Luft wird dünn.
Während die Bruins mit Marco Sturm an der Bande und Lukas Reichel im Sturm durch die 2:4-Niederlage gegen Toronto unter Druck geraten, liefern sich die Deutschen ein Schaulaufen der Extraklasse. Nur wenige Stunden später verwandelt Connor McDavid die nächste Seite seiner Legenden-Saga.

Mcdavid trifft tore 400 und 401 – und schreibt mit 784 spielen geschichte
Beim 5:2-Sieg der Edmonton Oilers bei Utah Mammoth netzte der Kanadier doppelt und erreichte die 1200-Punkte-Marke. Schneller waren nur Wayne Gretzky (504 Spiele) und Mario Lemieux (593) – eine Zahl, die selbst in der Statistik-Halle der NHL den Atem stocken lässt. Ohne den verletzten Leon Draisaitl führt McDavid seine Oilers wie ein Generäle ins Playoff-Rennen.
John-Jason Peterka blieb für Utah ohne Punkt, Nationaltorwart Philipp Grubauer saß bei Seattle zwar auf der Bank, doch das 4:5 nach Penaltyschießen gegen die Florida Panthers ging ohne seinen Einsatz über die Bühne. Die Playoff-Tür schließt sich langsam – für manche schneller als erwartet.
