Sturms bruins schlagen capitals – playoff-ruf wird lauter

Die Boston Bruins haben die Washington Capitals mit einem 3:1-Sieg in die eigenen Playoff-Träume gestürzt. Marco Sturm, frisch zurück aus der olympischen Winterpause, sah seine Mannschaft im TD Garden vor 17.850 Fans drei Punkte abstauben – und das ohne deutschen Neuzugang.

Lukas reichel fehlt, sturm jubelt trotzdem

Pavel Zacha, Viktor Arvidsson und Elias Lindholm trafen für Boston, Aliaksei Protas gelang nur der Anschlusstreffer. Die Bruins festigen damit Rang neun im Osten, einen Punkt hinter den Capitals – und das mit zwei Spielen weniger auf dem Konto. Die Wildcard rückt in Reichweite.

Reichel, erst vor Tagen von Vancouver zu Sturm transferiert, stand nicht im Kader. Der 23-Jährige muss sich nach zweimaligem Clubwechsel innerhalb eines Jahres erst in der AHL beweisen, bevor er wieder im NHL-Kader auftaucht. Für Sturm kein Problem: Seine neuformierte Top-Reihe lief wie geschmiert.

Boston hat den besseren lauf

Dritter Sieg im fünften Spiel seit der Pause – die Zahlen sprechen für sich. Die Defensive stand sicher, Jeremy Swayman parierte 29 Schüsse, die Powerplay-Quote klettert langsam aber sicher Richtung 25 Prozent. Die Capitals dagegen verlieren zwei Schlüsselspieler durch Leistenprobleme, die Tiefen der Rotation werden sichtbar.

Das nächste Duell folgt schon am Samstag in Carolina. Gewinnt Boston dort erneut, übernehmen Sturms Jungs den letzten Playoff-Platz – und Washington muss zusehen, wie der Zug davonfährt.