Studenten mit fischöl und frühstück wehren stress ab
401 US-Studenten lüften das Geheimnis: Wer mindestens fünf Mal pro Woche frühstückt und auf Fastfood verzichtet, hält seelische Schläge besser aus. Das ergab eine neue Studie, die den Zusammenhang zwischen Alltagsgewohnheiten und psychischer Widerstandskraft unter die Lupe nahm.
Schlaf ist der boss
Wer unter sechs Stunden schläft, verspielt seine Resilienz. Der Grund: Das Gehirn verarbeitet Stresshormone erst im Tiefschlaf. Frauen in der Stichprobe schnitten schlechter ab – doch das ist kein Naturgesetz, sondern Resultat sozialer Erwartungen und Campus-Kultur. Die Forscher um Dr. Emily Carter von der University of North Carolina messen den Effekt über die sogenannte „psychologische Flexibilität“ – die Fähigkeit, Gedanken wie Wolken passieren zu lassen, ohne sich mit ihnen zu vereisen.
Der Knaller: Körper und Kopf lassen sich entkoppeln. Auch ohne mentale Yoga-Übung steigt die Schlagfestigkeit, wenn man täglich 20 Minuten Sportreißt oder regelmäßig Fischöl zu sich nimmt. Die Omega-3-Fettsäure DHA baut sich ins Zellmembran ein und macht Nervenbahnen schneller, so die Interpretation der Neurowissenschaftler.

Joint oder joint-venture?
Ein Detail wird auf US-Campus für hitzige Debatten sorgen: Cannabis senkt die Resilienz deutlich, während moderate Alkoholkonsumenten stabil bleiben. Die Autoren warnen vor schnellen Gesetzesfolgen – die Daten stammen aus einer COVID-19-Semesterwelle, als Partys ausfielen und Kurse online stattfanden. Dennoch bleibt die Botschaft glasklar: Lebensstil ist kein Schicksal, sondern ein Schalter. Und den kann jeder selbst umlegen, bevor das nächste Semester die nächste Klausur bringt.
