Struff scheitert an faria: warsteiner verpasst achtelfinale!

Ein Schock für die deutschen Tennis-Fans: Jan-Lennard Struff ist bei den French Open in Paris überraschend in der zweiten Runde an Jaime Faria gescheitert. Der Warsteiner, der mit einem Sieg gegen Alexander Bublik ins Turnier gestartet war, fand gegen den portugiesischen Qualifikanten kein Mittel und verlor klar in drei Sätzen.

Die knappe führung rutscht durch die finger

Die knappe führung rutscht durch die finger

Das Match begann vielversprechend für Struff, doch er konnte seine Führung im ersten Satz nicht ausbauen. Faria, der sich bisher eher unauffällig präsentiert hatte, zeigte plötzlich eine beeindruckende Form und nutzte jede Schwäche des Deutschen. Im entscheidenden Moment fehlte Struff die nötige Konzentration, um die wichtigen Punkte zu holen. Die Zuschauer, die Struff lautstark unterstützten, sahen mit Entsetzen zu, wie der Routinier Satz um Satz abgab.

Ein Break Vorsprung reicht nicht: In beiden Sätzen gelang es Struff, einen Breakvorsprung zu erarbeiten, doch er konnte diese nicht verteidigen. Faria blieb stets aggressiv und zwang Struff zu vermeidbaren Fehlern. Der Portugiese präsentierte sich als der klar bessere Spieler und ließ dem Deutschen kaum eine Chance.

Lo que nadie cuenta es, dass die Hitze in Paris heute eine zusätzliche Belastung darstellte. Struff wirkte angeschlagen und konnte seine gewohnte Power nicht abrufen. Faria hingegen schien von der Hitze kaum betroffen zu sein und spielte konzentriert auf sein Ziel zu. Die Pariser Hitzeregel, die Djokovic zuvor infrage gestellt hatte, scheint also doch ihre Wirkung zu zeigen.

Die Niederlage gegen Faria ist ein herber Rückschlag für Struff, der sich auf ein erfolgreiches Turnier gehofft hatte. Ob er seine Form wiederfinden kann, bleibt abzuwarten. Die Tenniswelt wird gespannt beobachten, wie er sich in den kommenden Wochen präsentieren wird. Die Zahl spricht für sich: Farias Sieg markiert einen Wendepunkt in seiner Karriere und könnte der Beginn einer neuen Erfolgsserie sein.