Struff kämpft sich in wimbledon durch: fünf-satz-krimi gewonnen!
Ein Kampf wie ein wildes Tier! Jan-Lennard Struff hat sich in Wimbledon einen hart erkämpften Sieg gegen Sebastián Báez gesichert und damit die zweite Runde erreicht. Der 36-Jährige präsentierte sich in einem packenden Fünf-Satz-Match in Topform und bewies Nervenstärke, als es am Ende um alles ging.
Ein holpriger start, ein dramatischer wendepunkt
Der Auftakt ins Spiel auf Court 14 war für Struff ideal. Mit 6:1 im ersten Satz setzte er ein deutliches Zeichen. Der zweite Durchgang ging ebenfalls an den Deutschen, der sich im Tiebreak mit 7:4 durchsetzte. Doch dann kehrte die Waage ins Ungleichgewicht. Báez schöpfte neuer Energie und nutzte die Fehler seines Gegners geschickt aus, um die nächsten beiden Sätze mit 6:4 und 6:2 für sich zu entscheiden. Die Entscheidung musste im fünften Satz fallen – und dieser war ein Nervenkitzel bis zur letzten Ballwechsel.
Struffs mentale Stärke wurde in diesem Satz deutlich. Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand kämpfte er sich zurück ins Spiel und vollendete schließlich den Sieg mit 7:5. Ein Triumph der Willenskraft, der ihm den Einzug in die nächste Runde sichert.

Wer steht ihm als nächster gegenüber?
Im zweiten Spiel trifft Struff entweder auf Brandon Nakashima aus den USA oder den britischen Lokalmatador Jack Pinnington Jones. Das Duell verspricht ebenfalls Spannung – insbesondere, wenn Jones die Unterstützung der heimischen Fans nutzen kann.
Letztes Jahr hatte es für Struff bis in die dritte Runde gereicht, bevor er dem damals unaufhaltsamen Carlos Alcaraz unterlag. Der Spanier fehlt dieses Jahr verletzungsbedingt, was Struffs Chancen auf ein noch längeres Vorstoßen im Turnier sicherlich erhöhen könnte.
Neben Struff wollen auch Alexander Zverev, Yannick Hanfmann und Daniel Altmaier am Dienstag ihre ersten Hürden überwinden. Zverev trifft auf Alexander Blockx, Hanfmann auf Giovanni Mpetshi Perricard und Altmaier auf Alex Molcan. Die deutschen Tennishoffnungen sind also breit aufgestellt.
