Strelow bricht sich finger: dsv verliert bronze-held für kontiolahti

Kurz nach dem Olympia-Glanz kommt der bittere Alltag. Justus Strelow hat sich bei einem Trainingssturz einen Finger gebrochen und muss die Weltcup-Station im finnischen Kontiolahti auslassen. Der Deutsche Skiverband bestätigte die Verletzung am Dienstag, dem 3. März 2026 – ausgerechnet wenige Wochen nach dem Bronzegewinn in der Mixed-Staffel bei den Olympischen Winterspielen in Antholz.

Von der medaillenfeier direkt in die trainingspause

Das ist das Grausame am Leistungssport: Kein Moment bleibt ungestört. Strelow hatte in Antholz gemeinsam mit Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß Bronze geholt – die einzige Biathlon-Medaille Deutschlands bei diesen Spielen. Nun steht er am Rand, während seine Teamkollegen in Finnland an den Start gehen.

Für die Männer reisen Lucas Fratzscher, Philipp Horn, David Zobel, Leonhard Pfund und Nawrath nach Kontiolahti. Das Frauenaufgebot trägt nach dem Karriereende von Preuß ein neues Gesicht: Marlene Fichtner, Selina Grotian, Julia Tannheimer, Janina Hettich-Walz und Voigt bilden das Team. Anna Weidel fehlt krankheitsbedingt – ein weiterer Ausfall, der die ohnehin angespannte Personallage verschärft.

Bitterling zieht die linie: analyse ja, weltuntergang nein

Bitterling zieht die linie: analyse ja, weltuntergang nein

DSV-Sportdirektor Felix Bitterling wählt seine Worte mit Bedacht, aber unmissverständlich. Eine Medaille bei Olympia – das reiche dem Verband nicht. „Unser Anspruch als Team und Verband ist ein anderer, und dem stellen wir uns