Stiller und führich rücken nach – nagelsmann korrigiert sich

Julian Nagelsmann musste umdisponieren. Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha fallen verletzt aus, Angelo Stiller und Chris Führich rücken nach. Die beiden VfB-Stuttgarter sind ab sofort Teil des 26-Mann-Kaders für die Testspiele gegen die Schweiz und Ghana.

Die Nachnominierung kommt nicht völlig überraschend. Pavlovic laboriert seit Tagen an Hüftproblemen, Nmecha zog sich eine Außenbandverletzung im rechten Knie zu – beide hatten realistische Chancen, bei der WM zur Stammformation zu gehören. Nagelsmann entschied sich nun doch für Stiller, den er zuvor übergangen hatte, und Führich, der seit November 2024 nicht mehr für die Nationalelf nominiert war.

Stiller bekommt seine chance – führich zurück im kreis

Stiller bekommt seine chance – führich zurück im kreis

Für Stiller ist es die Rückkehr nach drei Monaten Abstinenz. Sein letztes Länderspiel: die 0:2-Pleite in der Slowakei im September. Danach saß er dreimal ungenutzt auf der Bank, im November folgte keine Einladung mehr. Nun die Rehabilitation. Führich hingegen wartet seit seinem achten Länderspiel im November 2024 auf neue Einsatzminuten. Beide könnten sich mit Leistung noch in den WM-Kader spielen.

Das VfB-Kontingent im aktuellen DFB-Aufgebot wächst damit auf sechs Spieler. Gleichauf mit dem FC Bayern, der durch Pavlovics Ausfall nun ebenfalls nur noch sechs Profis stellt. Ein kleines Kräfteverhältnis, das in Herzogenaurach ab Montagmittag neue Brisanz erhält.

Die DFB-Elf trifft sich im Teamquartier, um sich auf das Testspiel in Basel am Freitag vorzubereiten. Drei Tage später folgt das Duell gegen Ghana in Stuttgart – das letzte Aufgebot vor der WM-Nominierung. Für Stiller und Führich die letzte Chance, sich in Nagelsmanns Gedächtnis zu brennen.