Sprunger rettet fribourg: dramatik in der verlängerung!
Fribourg-Gotteron hat sich in den Playoffs der National League gegen die Rapperswil-Jona Lakers einen Sieg in der Verlängerung erkämpft – und Julien Sprunger war dabei nicht nur Zeuge, sondern auch entscheidend beteiligt. Ein Viertelfinale, das an die Nerven ging, endete mit einem Paukenschlag und dem Einzug ins Halbfinale.
Der moment der entscheidung: ein genialer move
Der Siegtreffer durch Benoit Jecker in der Verlängerung entspann sich aus einer Situation, die Sprunger vorausschauend nutzte. Er erkannte, dass Melvin Nyffeler die Scheibe bei der blauen Linie in Empfang nahm und ging mutig aufs Tor. „Ich habe gesehen, dass Jecker die Scheibe bekommt. Ich wusste, ich muss vors Tor“, erklärte Sprunger im Interview bei MySports. Dabei spielte es keine Rolle, dass er dem Teamkollegen nicht genau vorhersagen konnte, wohin er schießen würde – der Glaube an die Fähigkeiten seines Teams zahlte sich aus.
Die Freude über die Qualifikation für das Halbfinale war nach der Verlängerung riesig. „Unglaublich!“, war Sprunger überwältigt. „Während des Spiels waren alle Emotionen da, aber am Ende sind wir qualifiziert und sind weiter.“

Rückschläge und verbesserungsbedarf
Trotz des Sieges steht Fribourg-Gotteron vor der Aufgabe, an seiner Konstanz zu arbeiten. „Das zweite Drittel, wie schon in der ganzen Serie, war eine Katastrophe“, räumte Sprunger ein. Das Team muss seine Leistung verbessern, um in der nächsten Runde erfolgreich zu sein. Es gibt zwar gute und schlechte Momente, aber Sprunger ist zuversichtlich, dass das Team im Schwung und mit den richtigen Emotionen richtig stark ist. Wichtig ist jetzt, dass man eine Runde weiter ist.
Gegen wen Fribourg im Halbfinale antreten wird, entscheidet sich erst nach der letzten Viertelfinal-Serie. Bis zum nächsten Spiel am Samstag gönnt sich das Team einen Tag Pause, um neue Kraft zu tanken. „Wir sind im Rhythmus. Ich glaube, das ist wichtig“, betonte Sprunger. Jetzt geht es darum, die Batterien wieder aufzuladen und sich optimal auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten.
Die Leistung der Mannschaft zeigt, dass es zwar noch Luft nach oben gibt, aber das Team das Potenzial hat, weit zu kommen. Die Fans dürfen gespannt sein, wie Fribourg-Gotteron sich im Halbfinale schlagen wird. Die Spannung steigt, und der Eishockey-Frühling in der Schweiz verspricht weitere dramatische Momente.
