Springen statt joggen: jill cooper zeigt, wie 10 minuten auf der matte den körper knacken

Keine Lust auf Matschspaß beim Laufen? Dann springt einfach daheim. Jill Cooper, die 80er-Jahre-Ikone, die Aerobic nach Italien importierte, bringt das Wohnzimmer mit einem 79-Euro-Trampolin zum Beben – und die Silhouette in Form.

Coopers Rezept: ein Seil, ein Trampolin, 15 Minuten. Mehr braucht es nicht, um Kalorien zu grillen und Muskeln zu trimmen. Ihr „Superjump“-Kreislauf wechselt zwischen Bein-Drill und Core-Feuer. Ergebnis: 300 Verbrannte in der viertel Stunde, straffere Oberschenkel nach zwei Wochen.

So funktioniert das mini-circuit

So funktioniert das mini-circuit

Start mit drei Minuten Locker-Sprung, dann vier Blocks à 45 Sekunden mit 15 Sekunden Pause. Block eins: Hochtöne – Knie an die Brust, Landung auf dem Ballen. Block zwei: „Corsa Kombat“ – Einbein-Lauf, rechtes Bein zuerst. Block drei: „Frog“ – Beine in Breitstellung, Fersen berühren Gesäß, Innenschenkel kriegt den Zündstoff. Block vier: Core-Plank – Hände auf Matte, Füße auf Sprungtuch, Mountain-Climber im Takt.

Cooper warnt vor dem klassischen Fehler: „Die Leute springen wie auf Stampfer. Das zerstört Gelenk und Motivation.“ Ihr Tipp: Oberkörper ruhig, Blick nach vorn, Landung weich – wie ein Katzenballett.

Studie des Mailander Istituto di Medicina dello Sport bestätigt: Trampolin-Training aktiviert 50 Prozent mehr Muskelfasern als Joggen, schont dabei Knorpel und Bänder. Die Belastung liegt bei nur 40 Prozent des Körpergewichts.

Die Investition hält sich in Grenzen. Decathlon listet kleine Fit-Bouncer ab 69 Euro, Platzbedarf: ein Quadratmeter. Unter dem Bett verschwindet das Teil, wenn Besuch kommt.

Cooper selbst trainiert täglich vor dem Frühstück. „Ich will kein Fitness-Guru sein, der Leute ins Studio scheucht. Ich will, dass sie aufstehen und sofort loslegen – im Schlafanzug, mit fettigem Haar, egal.“

Die Bilanz nach 14 Tagen: zwei Kilo weniger auf der Waage, vier Zentimeter weniger an der Hüfte, ein Lächeln, das den Kaffee überflüssig macht. Springen eben funktioniert – ohne Mitgliedsausweis und ohne Ausrede.