Zwickau dominiert: traumserie hält an!
Freitagabend in Zwickau: Die Partie gegen den BFC Preussen mag in den ersten 45 Minuten noch ein wenig gefunkelt haben, doch am Ende ließ der FSV Zwickau keine Zweifel aufkommen – ein 1:0-Sieg und die ungebrochene Heimserie, die mittlerweile schon atemberaubende 29 Spiele umfasst!
Die ungeschlagene macht der klingersporner
Nur noch Offenbach und Würzburg können in der Regionalliga Nordost mit dieser beeindruckenden Bilanz mithalten. Rico Schmitt, der selbst schon als Coach bei Kickers Offenbach die Fäden zog, jagt nun quasi seine eigene Bestmarke. Ein beeindruckender Beweis für die taktische Stabilität und den unbedingten Willen der Mannschaft, vor eigenem Publikum zu punkten. Die Fans im Walter-Felsenstein-Stadion können sich glücklich schätzen, solch eine Heimmacht erleben zu dürfen.

Möbius' treffer entscheidet die partie
Die erste Halbzeit verlief erstaunlich ereignislos. Zwar gab es erste zaghafte Offensivbemühungen, doch das Spiel fand primär zwischen den Strafräumen statt. Die Abwehrreihen waren aufmerksam, und beide Mannschaften schienen, so vermutete man, das anstehende Sachsenpokal-Halbfinale am Dienstag gegen Stahl Riesa im Hinterkopf zu haben. Doch nach der Pause schaltete der FSV eine Schüße höher. Lennert Möbius, mit seinem fünften Saisontor, brachte die Gastgeber in Führung (68.). Ein Treffer, der nicht nur die Punkte sicherte, sondern auch die Moral der Mannschaft weiter beflügelte.
Obwohl Zwickau in der Schlussphase noch weitere Chancen ausließ – Breitenbücher traf den Pfosten und Haubner scheiterte an Albers – blieb der Sieg unterm Strich verdient. Den kleinen Wehrmutsmoment lieferte das Gelb-Rot für Sommerfeld in der Nachspielzeit, doch das trübt das Gesamtbild keineswegs.
Die Bilanz lügt nicht: Der FSV Zwickau ist eine Macht im eigenen Stadion. Und mit Rico Schmitt an der Seitenlinie scheint der Traum vom Aufstieg in der Regionalliga Nordost weiter am Leben zu sein.
