Zverevs insulin-sensor spinnt: wimbledon-hoffnung lebt!

Halle (SID) – Alexander Zverev hat in Halle eine schmerzliche Niederlage gegen Taylor Fritz kassiert, doch die Hoffnung auf Wimbledon bleibt intakt. Ein defekter Insulinsensor sorgte für zusätzliche Probleme, ließ den Weltranglistenvierten im Match gegen Fritz zu kämpfen geben – und offenbar keine bleibenden Schäden für den Rasen-Grand-Slam.

Turbulenter tag für den french-open-champion

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Die 7:6 (7:4), 4:6, 5:7 Niederlage gegen Fritz markierte die siebte Pleite in Serie gegen den US-Amerikaner, doch Zverev suchte nach Erklärungen abseits des reinen Tennisspiels. „Ich hatte extreme Probleme mit meinem Zucker, weil der Sensor einen falschen Wert angezeigt hat“, erklärte der 26-Jährige. „Ich habe viel zu viel Insulin gespritzt. Ich habe mich scheußlich gefühlt.“

Bereits vor dem Match hatte Zverev gewusst, dass es ein „schwieriger Tag“ werden würde. Der Sensor meldete extrem hohe Blutzuckerwerte an, während sich der Diabetiker gleichzeitig schwach fühlte. „Ich habe per Pikser selbst nachgemessen, und er war tatsächlich sehr niedrig“, so Zverev. Um eine Unterzuckerung zu vermeiden, nahm er während des Matches „knapp 350 Gramm Zucker über Glukose-Gels“ zu sich – eine Notwendigkeit, wie er betonte.

Ein Rückenproblem und ein fehlerhafter Sensor komplizierten die Situation zusätzlich. Zverev musste in den ersten 45 Minuten des Duells eine Behandlungspause einlegen, um seinen Rücken ordnen zu lassen. Die Kombination aus körperlicher Belastung und dem unzuverlässigen Sensor führte zu einer Leistung unterhalb seiner Möglichkeiten. Aber er schüttelte den Kopf: „Ich denke nicht, dass es wegen der Sache Probleme geben wird.“

Für Taylor Fritz war es der 8. Sieg in 9 Begegnungen gegen Zverev. Der Amerikaner trifft im Finale auf Frances Tiafoe, während Zverev nun die Vorbereitung auf Wimbledon intensivieren muss – und hofft, dass sein Insulin-Sensor wieder zuverlässig funktioniert. Die Wimbledon-Hoffnung bleibt dennoch bestehen, auch wenn der Weg dorthin von unerwarteten Hindernissen gesäumt war.