Wm-schock in tunesien: japan demütigt nordafrikaner!
Tunesien erlebt beim Turnier in Katar eine bittere Pille. Nach der deutlichen Niederlage gegen Schweden folgt nun eine weitere Klatsche – diesmal gegen Japan. Die 0:4-Pleite wirft Fragen nach der Zukunft des Teams unter Trainer Herve Renard auf und lässt das Aus in der Gruppenphase bereits jetzt deutlich wahrscheinlicher erscheinen.
Frühe schockmomente für tunesien
Kaum hatte man sich von der Desillusionierung des Spiels gegen Schweden erholt, präsentierte sich Tunesien auch gegen Japan von einer erschreckend anfälligen Seite. Bereits in der vierten Minute klingelte es im Tor der Nordafrikaner, als Daichi Kamada nach feinem Zuspiel von Keito Nakamura mit einem sehenswerten Hackentrick die Führung für Japan markierte. Ein frühes Signal, dass dieses Spiel anders enden würde als erhofft.
Die Abwehr von Tunesien wirkte von Beginn an unsicher und überfordert. Aymen Dahmen, der Tunesische Torhüter, bewies zwar mit einer Doppelparade gegen Ueda und Tomiyasu seine Klasse, doch er konnte das drohende Unglück nicht abwenden.

Japan kontrolliert das spiel, tunesien chancenlos
Nach dem ersten Tor übernahm Japan zumeist die Kontrolle über die Partie. Tunesien agierte passiv, ohne wirkliche Gefahr für das japanische Tor zu erzeugen. Die Japaner nutzten die Schwächen der tunesischen Defensive geschickt aus. Ueda erhöhte in der 31. Minute die Führung der Samurai mit einem präzisen Schuss in den Winkel. Die Hoffnung der tunesischen Fans schwand mit jeder Minute.
Junya Ito ließ ebenfalls keine Zweifel mehr aufkommen, als er in der 69. Minute den Ball im Tor unterbrachte. Kurz danach sorgte Ueda mit seinem zweiten Treffer für die endgültige Entscheidung. Die 0:4-Niederlage ist eine Demütigung für Tunesien und ein schwerer Rückschlag im Kampf um das Weiterkommen.
Die Leistung von Tunesien wirft ernsthafte Fragen nach der taktischen Ausrichtung und der Fitness der Mannschaft auf. Es bleibt abzuwarten, ob Herve Renard in der Lage sein wird, das Team in den verbleibenden Spielen noch zu stabilisieren. Die Aufgabe ist jedoch gewaltig. Das Team steht vor einem historischen Tief, sollte es auch gegen die Niederlande untergehen.

Was bedeutet das für die wm-zukunft tunesiens?
Sollte Tunesien auch das letzte Gruppenspiel gegen die Niederlande verlieren, droht dem Land eine historische Schmach: Die höchste Niederlagenserie in der Gruppenphase einer Weltmeisterschaft. Zaire aus dem Jahr 1974 hält mit 0:14 Toren den traurigen Rekord. Die Verantwortlichen in Tunis müssen nun dringend handeln, um den Abwärtstrend zu stoppen und die Zukunft des tunesisichen Fußballs nicht zu gefährden.
