Zverev kämpft sich in monte carlo durch: fast schon ein déjà-vu!
Alexander Zverev hat sich in Monte Carlo einen hart erkämpften Sieg gegen Cristian Garín gegönnt, doch der Start ins Turnier verlief alles andere als reibungslos. Der Weltranglisten-Dritte musste sich in einem dramatischen Match bis zum letzten Punkt abkämpfen und ließ fast einen Rückstand, der an frühere Dämpfer erinnerte, zu.

Ein holpriger einstand auf sand
Die Erinnerungen an die verlorene Junioren-Final in Roland Garros vor 13 Jahren schienen aufzuleben, als Zverev im ersten Satz den ersten Punkt an Garín abgeben musste und im dritten Satz bereits mit 4:0 und später 5:2 hinten lag. „Ich habe meine Form noch nicht gefunden, ehrlich gesagt“, gestand Zverev nach dem Match, das er schließlich mit 6:4, 6:4 und 7:5 für sich entschied. Die 47 unerzwungenen Fehler, die er in diesem Spiel produzierte, zeugen von einer noch nicht eingespielten Leistung.
Garín hatte im Entscheidungssatz durchaus Chancen, den Tie-Break zu erzwingen, doch Zverev bewies seine Klasse und verwandelte schließlich seinen dritten Matchball. Als zweitbester Sandplatzspieler der ATP-Tour hinter Novak Djokovic (11 Titel) konnte er sich letztendlich durchsetzen.
Das Duell mit Bergs: Im Viertelfinale trifft Zverev nun auf Zizou Bergs, der überraschend den hoch gehandelten Andrey Rublev mit 6:4 und 6:1 ausgeschaltet hat.
Machac stoppt Cerúndolo: Ein weiterer Überraschungsgast in den höheren Runden ist der Tscheche Tomas Machac, der den Argentinier Francisco Cerúndolo in zwei Sätzen bezwang (7:6 (2), 6:3). Für Jannik Sinner wird es im Viertelfinale zum vierten Duell mit Machac, wobei die bisherigen Begegnungen allesamt zugunsten des Italieners entschieden wurden, stets auf Hartplatz.
Junge Wildkarte in Monte Carlo: João Fonseca, der jüngste Spieler seit Rafael Nadal und Richard Gasquet im Jahr 2005, der das Viertelfinale in Monte Carlo erreicht, setzte sich gegen Arthur Rinderknech mit 7:5, 4:6 und 6:3 durch. Nun trifft er auf Matteo Berrettini, der Daniil Medvedev in beeindruckender Weise mit 6:0 und 6:0 demontierte.
Jiri Lehecka qualifizierte sich ebenfalls für das Viertelfinale, nachdem er Alejandro Tabilo in einem spannenden Dreisatzspiel (4:6, 7:6 (4), 6:3) bezwungen hatte. Sein Gegner wird Alexander Bublik sein.
Die Ergebnisse zeigen, dass Monte Carlo dieses Jahr ein Turnier voller Überraschungen und unerwarteter Wendungen zu sein scheint. Die etablierten Stars müssen sich anstrengen, um sich gegen die aufstrebende Generation durchzusetzen. Es bleibt abzuwarten, wer sich am Ende den Titel sichern wird.
