Zverev kämpft sich gegen kecmanovic ins münchner achtelfinale

Alexander Zverev hat sich in München einen hart erkämpften Sieg gegönnt. Gegen Miomir Kecmanovic, der ihm alles abverlangte, setzte sich der Titelverteidiger am Ende mit 6:3, 3:6, 7:6 (7:2) durch. Ein Match voller Wendungen, das zeigte, dass der Weg zum Münchner Titel alles andere als ein Selbstläufer sein wird.

Diallo stürmt ins achtelfinale

Diallo stürmt ins achtelfinale

Während Zverev sich schweißgebadet durch das Match kämpfte, präsentierte Gabriel Diallo eine beeindruckende Vorstellung. Der Kanadier ließ Vitaliy Sachko beim klaren 6:1, 6:2 keine Chance und buchte damit ebenfalls seinen Platz im Achtelfinale. Ein deutliches Signal an den Rest des Feldes!

Die Partie gegen Kecmanovic begann für Zverev alles andere als ideal. Bei nasskalten Bedingungen fand der Hamburger zunächst schwer in sein Spiel. Nach einem frühen Break zum 1:2 schien Kecmanovic die Kontrolle zu übernehmen. Doch Zverev wehrte sich mit einer beeindruckenden Serie von fünf gewonnenen Spielen und stellte die Weichen für den ersten Satzgewinn. Die Führung konnte er souverän ausbauen.

Im zweiten Satz zeigte Kecmanovic jedoch eine deutliche Leistungssteigerung. Der Serbe hielt mit dem Hamburger Schritt, nutzte dessen kleine Schwächen und egalisierte den Satz mit einem Break zum 4:2. Christopher Kas, ehemaliger Profi, lobte im „Sky“-Interview das „riesen Match“ und die „guten Entscheidungen“ des Außenseiters – ein Lob, das sich der Serbe redlich verdient hatte.

Der Entscheidungssatz war ein packendes Duell auf Augenhöhe. Beide Spieler präsentierten sich von ihrer stabilen Seite, und es dauerte bis zum Stand von 5:5, ehe es erstmals Breakbälle gab. Zverev setzte sich im anschließenden Tiebreak durch, sicherte sich mit einem Mini-Break den ersten Vorteil und entschied die Partie nach insgesamt 2:19 Stunden mit einem Ass. Ein Kraftakt, der zeigt, dass Zverev in Topform ist – auch wenn noch Luft nach oben ist.

Für Diego Dedura-Palomero hingegen gab es in München bereits Endgültigkeit. Der Berliner scheiterte gegen den Italiener Flavio Cobolli mit 4:6 und 5:7. Während Justin Engel, Marko Topo und Daniel Altmaier noch auf ihre Chance warten, ist für Yannick Hanfmann die Turnierteilnahme bereits beendet. Er unterlag Alexander Blockx mit 6:7 (2:7), 2:6 – eine bittere Pille für den Lokalmatador.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob Zverev seine Negativserie gegen Jannik Sinner durchbrechen kann. Bis dahin genießt er aber den Sieg gegen Kecmanovic und bereitet sich auf das anstehende Achtelfinale vor.