Zeki amdouni steht vor dem comeback – burnleys hoffnung nach kreuzbanddrama

Zeki Amdouni kann wieder lächeln. 324 Tage nach seinem Kreuzbandriss in der Sommervorbereitung trainiert der Schweizer Stürmer auf dem Rasen von Barnfield. „Ich bin kurz vor der Rückkehr“, sagt er zu blue Sport – und meint damit nicht nur sich selbst, sondern den kompletten Kellerclub Burnley.

Die dunklen wochen nach der operation

Die erste Frage stellte sich Amdouni selbst: „Kann ich überhaupt noch springen?“ Das Laufen lernte der 25-Jährige neu, das Springen erst recht. Der Meniskus blieb heil – das war das einzige Glück in einer Phase, in der er selbst das Treppesteigen neu erlernen musste. Drei Wochen Krücken, dann begann der harte Weg zurück.

Für Burnley kommt das Timing wie gerufen. Die Clarence tauchen mit neun Punkten Rückstand auf den sicheren Rang 17 ab, 18 Gegentore in den letzten fünf Liga-Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Vincent Kompany braucht dringend Optionen im Angriff – und Amdouni liefert sich selbst ein Gutachten ab.

Nati-torjäger mit wm-ticket im blick

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11 Tore in 27 Länderspielen. Murat Yakin verfolgt die Genesung seines Lieblingsschalters genau. Die WM 2026 rückt näher, das Qualifikationsfenster öffnet im März. Amdouni weiß: „Wenn ich bis dahin fit bin, bin ich dabei.“ Die Aussage klingt nicht nach Wunschdenken, sondern nach einer Tatsachenbehauptung.

Benfica Lissabon zahlte keine Ablöse, Burnley behielt die Rechte. Für den Klub ein Glücksfall: Amdounis Marktwert lag vor der Verletzung bei 15 Millionen Euro, ein fitter Torjäger würde die Premier-League-Millionen für den Klassenerhalt einspielen. Die Rechnung ist einfach: ein Tor Amdouni = drei Punkte = 15 Millionen TV-Geld.

Am 30. November will Amdouni mit der Mannschaft trainieren. Keine Show, kein Marketing-Gag. Ein Spieler, der sich selbst das Kreuzband zerrissen hat, kennt die Grenzen des Körpers – und wie man sie verschiebt. Burnley hat einen neuen Anfang. Er trägt die Nummer 9.