Zaragoza amok! personalkrise droht dem abstiegskandidaten
Ein Albtraum für die Fans des Real Zaragoza: Die Personalsituation eskaliert zusehends, während der Kampf um den Klassenerhalt in der Primera RFEF immer dramatischer wird. Mario Soberón fällt nun auch aus, was die ohnehin angespannte Lage weiter verschärft.

Die abwehr steht kopf, der angriff ist personell dezimiert
Soberón, der bereits im letzten Spiel gegen den Sporting aufgrund seiner Roten Karte in Valladolid fehlte, wird nun auch einer leichten oberflächlichen Thrombophlebitis am rechten Fußkessel beugen müssen. Eine Verletzung, die ihm eine Ruhepause von 15 bis 20 Tagen diktiert und somit seine Teilnahme an den letzten beiden Spielen unmöglich macht. Der Kantabrer reiht sich damit in eine lange Liste verletzter Spieler ein, darunter Francho, Insua, Tachi, Valery, Andrada und Paulino, die ebenfalls für die anstehende Partie gegen Las Palmas ausfallen.
Doch damit nicht genug: Auch Aguirregabiria, Guti und Rober González stehen fraglich, während Yamiq, Radovanovic, Juan Sebastián und Tasende sich im gestrigen Spiel zusätzlich verletzten und ebenfalls ihre Teilnahme gefährden. Die Situation ist verheerend.
David Navarro, der Trainer, sieht sich nun gezwungen, erneut zu improvisieren und ein Team zusammenzustellen, das nicht nur spielerisch überzeugt, sondern auch die Vorgaben bezüglich der Einsatzmöglichkeiten von Spielern des Reserveteams einhält – maximal vier dürfen gleichzeitig auf dem Feld stehen. Ein Balanceakt, der angesichts der Vielzahl an Ausfällen eine enorme Herausforderung darstellt. Die Frage ist, ob Navarro die notwendige Flexibilität und Kreativität besitzt, um das Ruder noch herumzureißen und den Abstieg zu verhindern.
Die Zahl der Verletzten und angeschlagenen Spieler spricht eine deutliche Sprache: Zaragoza steckt in einer tiefen Krise. Die Fans bangen um die Zukunft ihres Vereins, während die Verantwortlichen fieberhaft nach Lösungen suchen. Ob es gelingt, die drohende Katastrophe abzuwenden, bleibt abzuwarten. Die kommenden Tage werden entscheidend sein.
