Würzburg festigt playoff-ambitionen: ulm im direktvergleich geschlagen!

Die Fitness First Würzburg Baskets haben im Kampf um die direkten Playoff-Qualifikation einen wichtigen Sieg errungen und den direkten Tabellennachbarn ratiopharm Ulm mit 98:84 bezwungen. Ein starkes drittes Viertel und die wachsende Unterstützung der Mitspieler nach einer dominanten ersten Halbzeit von Davion Mintz ebneten den Weg zum Erfolg.

Die entscheidung im dritten viertel

Während Davion Mintz in der ersten Halbzeit mit 20 Punkten das Geschehen dominierte, sorgten nach der Pause Jonathan Stove und Marcus Carr mit einigen erfolgreichen Dreiern für einen entscheidenden 18:5-Lauf zu Beginn des dritten Viertels. Würzburg setzte sich dadurch erstmals zweistellig ab und kontrollierte fortan das Spielgeschehen. Die Leistung nach der Pause war schlichtweg beeindruckend und unterstreicht die Ambitionen der Franken in der BBL.

Dieser Sieg bedeutet mehr als nur zwei Punkte. Würzburg überholt Ulm in der Tabelle und klettert auf den fünften Platz. Der Direktvergleich gegen Ulm, der im Hinspiel noch an die Ulmer ging, ist damit ebenfalls an die Würzburger gefallen. Ein Teufelskreis für Ulm, der nun seine eigenen Playoff-Hoffnungen in Frage stellt.

Rostock hält play-in-chancen am leben

Rostock hält play-in-chancen am leben

Parallel dazu demonstrierten die Rostock Seawolves ihre Entschlossenheit und besiegten Science City Jena mit 89:79. Nach fünf Niederlagen in Serie war es ein dringend benötigter Sieg, der ihre Chancen auf eine Teilnahme am Play-In-Turnier am Leben erhielt. Bereits in den ersten fünf Minuten sorgten die Seawolves für eine deutliche Führung mit einem 14:2, die sie bis zum Schluss verteidigten.

Joe Wieskampf von Jena war mit 32 Punkten der auffälligste Spieler, doch die starke Verteidigung der Seawolves und die 17 Punkte sowie 10 Rebounds von Kassim Nicholson verhinderten eine Jenaer Aufholjagd. Das Team aus Thüringen verpasst damit die Chance, den Klassenerhalt rechnerisch zu sichern, obwohl sie in den kommenden Spielen noch auf die Ergebnisse von Braunschweig und Heidelberg hoffen müssen.

Die BBL-Tabelle nach dem 32. Spieltag zeigt deutlich: Der Kampf um die Playoff-Plätze und die Play-Ins wird bis zum Schluss spannend bleiben.