Wrc 2027: rally2-teams greifen nach dem thron – die revolution beginnt

2027 reißt die Rallyewelt ihren eigenen Gral nieder: Zweitklassige Rally2-Boliden werden erstmals um Gesamtsiege und WM-Titel kämpfen dürfen. Die FIA hat mit diesem Schritt die verstaubte Klassentrennung zwischen Fabrikteams und Privatarmeen endgültig aufgekündigt.

7500 Euro kit rüttelt die ordnung auf

Statt Milliardeninvestitionen reicht ein günstiges Upgrade-Paket. Für 7500 Euro schraubt ein Privatteam neue Kotflügel, Heckflügel und Stoßfänger an das Serien-Rally2-Chassis – und steigt direkt in die Königsklasse ein. Die Leistungsfrage bleibt offen, doch die FIA verspricht, dass die Balance stimmt. Zwei Jahre lang gilt die Regel nur für 2027 und 2028, doch wer jetzt nicht reagiert, verschläft die Geschichte.

Toyota testet bereits rund um die Uhr sein neues WRC27-Proto, der spanische Verband präsentierte sein Rally1-Projekt mit RMC – und plötzlich steht der Supercampeonato de España vor der Bühne. Cris "Cohete" Suárez und Diego Ruiloba könnten schon Jahr mit ihren Skodas und Lancias in Finnland über die berühmten Sprünge von Ruuhimäki fliegen, statt nur national zu glänzen.

Malcolm wilson liefert die kampfansage

Malcolm wilson liefert die kampfansage

"Wir bieten mehr Show, mehr Fahrer, mehr Teams – und vor allem mehr Unberechenbarkeit", sagt der FIA-Vize und Ex-M-Sport-Chef, während er das neue Reglement in Genf vorstellt. Die Botschaft ist klar: Wer sich als Hersteller für die komplette Saison anmeldet, spielt mit – alle anderen bleussen draußen bleiben.

Für Spanien heißt das: Dani Sordo war 2026 noch der einzige Teilzeit-Werksfahrer. 2027 könnten Alejandro Cachón und Jan Solans plötzlich mit identischem Material gegen Ott Tänak und Kalle Rovanperä kämpfen. Die Startliste schwillt, die Spannung explodiert.

Die FIA hat die Bombe gelegt. Jetzt tickt die Uhr – und kein echter Rallyefan wird 2027 die Fernbedienung aus der Hand legen.