Wm-millionen fließen in die bundesliga: bayern krallt sich die kohle!
Die Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika sorgt nicht nur auf dem Rasen für Spannung, sondern auch in den Vereinskassen der Bundesliga. Während die Nationalspieler um Ruhm und Ehre kämpfen, profitieren ihre Arbeitgeber finanziell – und die Summen sind beträchtlich. Eine aktuelle Analyse der Deutschen Kreditbank AG (DKB) enthüllt, wie viel Geld die Klubs durch die FIFA World Cup Benefits Program tatsächlich einstreichen.
Bayern münchen: der größte profiteur im deutschen fußball
Angeführt wird die Riege der Gewinner vom FC Bayern München. Der deutsche Rekordmeister kann sich über stolze 4,04 Millionen Euro freuen, die ihm während der Gruppenphase zustehen. Nur Manchester City, mit einem satten 4,64 Millionen Euro, liegt international noch vor den Bayern. Das zeigt einmal mehr, welche wirtschaftliche Macht der Verein besitzt und wie wichtig internationale Erfolge – und die Teilnahme der eigenen Spieler an Weltmeisterschaften – für die Finanzlage sind. Max Eberl, der Sportvorstand, dürfte diese Nachricht mit einem Augenzwinkern zur Kenntnis genommen haben – ein willkommenes Polster für mögliche Transferaktivitäten.

Dortmund, leverkusen und co.: bundesliga-klubs im wm-goldrausch
Auch Borussia Dortmund kann sich auf eine beträchtliche Summe freuen: 2,72 Millionen Euro fließen auf das Konto der Schwarzgelben. Bayer Leverkusen folgt mit 2,27 Millionen Euro und reiht sich ebenfalls unter den Top 20 weltweit ein. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Bundesliga ist im internationalen Vergleich gut aufgestellt, liegt sogar auf dem zweiten Platz hinter der englischen Premier League, die satte 41,5 Millionen Euro einstreicht.
Weitere Vereine wie Eintracht Frankfurt (2,03 Millionen Euro), TSG Hoffenheim (1,85 Millionen Euro) und RB Leipzig (1,40 Millionen Euro) dürfen sich ebenfalls über Millionen freuen. Das Geld kommt gerade recht, angesichts der zunehmenden finanziellen Belastungen im Profifußball. Aber: Wer keinen Spieler an die WM entsendet, geht leer aus. So verbleiben der 1. FC Köln und der 1. FC Heidenheim ohne FIFA-Zahlungen.
Die Berechnung ist simpel: Ab dem 1. Juni 2026 erhält der Weltverband für jeden Spieler pro Tag 11.000 US-Dollar. Und da die WM noch lange nicht entschieden ist, können die Summen für einige Bundesligisten noch deutlich steigen, sollte ihr Spieler weitermarschieren. Die FIFA-Regeln besagen, dass die Ausgleichszahlungen mit dem Ausscheiden aus der Gruppenphase enden – ein Anreiz für die Nationalspieler, alles zu geben!
Die endgültige Bilanz:
- FC Bayern München: 4.041.821,72 €
- Borussia Dortmund: 2.717.786,95 €
- Bayer 04 Leverkusen: 2.269.068,55 €
- Eintracht Frankfurt: 2.030.621,46 €
- TSG 1899 Hoffenheim: 1.851.124,61 €
- RB Leipzig: 1.402.060,65 €
- VfB Stuttgart: 1.316.502,33 €
- 1. FSV Mainz 05: 1.182.068,04 €
- FC St. Pauli: 1.015.373,33 €
Die WM ist also nicht nur ein sportliches Großereignis, sondern auch ein lukrativer Geschäftszweig für die Bundesliga-Klubs. Doch während die Spieler auf dem Platz alles geben, müssen die Vereine die Einnahmen klug investieren, um ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Denn eines ist klar: Die Fußballwelt dreht sich weiter – mit oder ohne WM.
