Wm-challenge: brandenburgs lehrer quält sich für deutschland!

Clemens Meyer, ein angehender Sportlehrer aus Brandenburg an der Havel, hat sich zur Fußball-Weltmeisterschaft eine ungewöhnliche Challenge vorgenommen: Für jedes Tor der deutschen Nationalmannschaft steht ein schweißtreibendes Workout auf dem Programm. Doch der Muskelkater nach dem Eröffnungsspiel ließ sich hartnäckig nicht verscheuchen.

Mehr als nur sport: meyers motivation

Meyer, der bereits als Aushilfelehrer tätig ist, verbindet seine Leidenschaft für Fußball mit seinem Interesse am Fitness-Training. „Ich dachte mir, warum nicht beides kombinieren?“, erklärt er im Gespräch mit rbb|24. Die Idee, eine Challenge auf Social Media zu starten, kam ihm dabei, um andere zu motivieren, sich ebenfalls sportlich zu betätigen – insbesondere junge Menschen, die immer seltener draußen aktiv sind.

Der Start war alles andere als sanft. Das 7:1 gegen Curacao forderte Meyer prompt mit heftigem Muskelkater. „Der Muskelkater war auf jeden Fall noch ein, zwei Tage danach zu spüren“, gibt er zu, „aber das nächste Spiel gegen die Elfenbeinküste ließ keine Ruhe!“ Die 2:1-Niederlage bedeutete für ihn zwar weniger Training als bei einem Kantersieg, dennoch blieb die körperliche Anstrengung spürbar.

Meyer sieht in seiner Challenge eine Möglichkeit, wieder mehr Bewegung in den Alltag zu bringen. „Ich habe keine genauen Zahlen, aber was ich mitbekomme, ist, dass durch den technischen Fortschritt immer weniger Kinder rausgehen. Das ist mein persönliches Empfinden.“

Von der schule bis zu den feldern: meyers trainingsorte

Von der schule bis zu den feldern: meyers trainingsorte

Die Resonanz auf seine Aktion ist überwältigend. Über 20.000 Aufrufe auf seinen Social-Media-Kanälen zeugen von großem Interesse. Seine Schüler zeigen ebenfalls Begeisterung, wie Meyer berichtet: „Beim letzten Spiel bin ich direkt von der Schule aus losgelaufen. Dann sieht man natürlich noch Schüler, die einen auf dem Fahrrad abgrüßen.“

Das entscheidende Gruppenspiel gegen Ecuador steht bevor. Meyer plant, das Training auf dem Land bei seinen Eltern abzuriegeln. „Da hat man viel Platz und kann sich gut austoben, wenn man über die Felder läuft und Sport macht.“ Er ist optimistisch, dass die deutsche Nationalmannschaft weit vorankommen wird – und er ist bereit, die entsprechenden sportlichen Leistungen zu erbringen. Die Chance auf ein Finale und damit verbunden noch mehr Training wird er mit Spannung erwarten.

Die Faszination des Sports liegt für Meyer nicht nur im Sieg, sondern auch in der Freude an der Bewegung selbst. Und er hofft, dass seine Challenge andere dazu inspiriert, diese Freude ebenfalls zu entdecken.