Wm 2026: sedlaczek und hitzlsperger enthüllen die verborgenen seiten des mega-turniers
Die Fußball-Welt hält den Atem an: Die WM 2026 in Nordamerika verspricht, das größte Sportevent aller Zeiten zu werden. Doch jenseits der Euphorie und der gigantischen Dimensionen offenbaren Esther Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger in ihrer ARD-Dokumentation „WM-Wahnsinn und Titel-Träume“ eine Facette des Turniers, die man so vielleicht nicht erwartet.
Ein roadtrip durch die nordamerikanische sportlandschaft
Die Reportage entführt die Zuschauer auf eine Reise quer durch die USA, Kanada und Mexiko. Sedlaczek und Hitzlsperger tauchen ein in die lokale Sportkultur, sprechen mit Funktionären, Fans und natürlich den Spielern. Dabei zeigen sie, dass die Vorfreude auf die WM von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst wird – von den astronomischen Ticketpreisen bis hin zu den enormen logistischen Herausforderungen, die mit der Ausrichtung in drei Ländern verbunden sind.
Leon Draisaitl, der Eishockey-Star, und Leo Neugebauer, Zehnkampf-Weltmeister, geben Einblicke in die Sportmentalität der USA und Kanadas. Ein Gespräch mit Marco Reus beleuchtet die Entwicklung des Fußballs in Kalifornien, während Hany Mukhtar vom Nashville SC über die Unterschiede zwischen europäischer und amerikanischer Spielkultur berichtet. Besonders berührend sind die Begegnungen mit Fans, darunter auch mit Anhängern aus Curaçao, die voller Stolz auf die erste WM-Teilnahme ihres Landes blicken und sehnsüchtig auf das Spiel gegen Deutschland warten.

Politik, fifa und die deutsche mannschaft
Die Doku scheut sich nicht, auch kritische Fragen zu stellen. Die Rolle von FIFA-Präsident Gianni Infantino und dessen Pläne für eine immer größer werdende WM werden offen diskutiert. Und natürlich steht auch die deutsche Nationalmannschaft im Fokus. Bundestrainer Julian Nagelsmann und Nico Schlotterbeck gewähren exklusive Einblicke in die Vorbereitung des Teams und sprechen über den Traum vom WM-Sieg. Das Ergebnis ist ein vielschichtiges Bild der größten Fußball-WM aller Zeiten – weit mehr als nur ein Sportevent.
Die Reportage von Philipp Sohmer ist ab dem 4. Juni in der Mediathek verfügbar und wird am 10. Juni um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt. Wer hier glaubt, es ginge nur um Fußball, wird eines Besseren belehrt.
