Ex-juve-star fordert 30-tore-stürmer und stichelt gegen vlahovic
Massimo Mauro legt nach dem Vlahovic-Aus bei Juve den Finger in die Wunde und präsentiert bereits einen heißen Nachfolger-Kandidaten: Darwin Núñez von Al-Hilal soll die neue Tor-Garantie werden.
"Gestorben ist der Papst, schnell kommt ein neuer", zitiert der frühere Juve-Profi die italienische Redensart und lacht das Gerücht weg, Juventus könne ohne den Serben ins Straucheln geraten. "Diese Diskussion kannte der Verein nie. Weder bei Del Piero noch bei Ronaldo hat man lange getrauert."
Tradition erfordert tormaschine
Die Devise ist klar: Wer das schwarz-weiße Trikot trägt, muss oben in der Liste der Capocannonieri stehen. "Jahrzehntelang war das der Maßstab", mahnt Mauro. "Egal wie teuer der Transfer – der Sturm muss liefern."
Seine Lösung: Darwin Núñez, ex-Benfica und Liverpool, derzeit bei Al-Hilal. "Er hat die Schnelligkeit, die Breite und den Killerinstinkt, der Turin seit Trezeguet fehlt", schwärmt Mauro. Die Ablöse? "Für Juve kein Hindernis, wenn die Motivation stimmt."

Thuram soll gas geben, vlahovic bleibt ohne tribut
Marcus Thuram bekommt einen Seitenhieb ab: "Zwei Jahre warten wir jetzt schon auf den Durchbruch. Es reicht nicht mehr, nur vielversprechend auszusehen." Für Mauro muss der Franzose endlich die Quote liefern oder Platz für einen echten Räuber machen.
Zurück zu Vlahovic: Mauro verpasst dem Vertrags-Aus einen ironischen Kommentar. "Ein durchwachsenes Jahr ohne jede Konkurrenz. Wenn der Verein keine Alternative hat, kann der Spieler sich leicht verstecken. Das war hier nicht der Fall – und die Zahlen sprechen eine klare Sprache."
Die Botschaft aus Turin ist unmissverständlich: Juventus jagt wieder den Serie-A-Torjäger und wird nicht zögern, dafür die Kasse zu plündern. Núñez oder ein anderer – die Maschine läuft weiter.
