Winter-neuzugänge zerstören fantasy-ligen: malen schlägt alle
Die Serie A legt Pause ein, doch in den Fantasy-Manager-Quartieren brennt die Lüfte weiter. Fünf Wintertransfers haben den Takt der Liga nach nur zehn Spieltagen neu geschrieben – und einen Niederländer an die Spitze aller Statistiken katapultiert.

Donyell malen lässt lautaro hinter sich
Mit einer Fantasie-Durchschnittsnote von 8,7 ist Donyell Malen nicht nur bester Januar-Zugang, sondern momentan überhaupt die Nummer eins im Fantacampionato der Gazzetta. Sieben Tore in zehn Partien sprechen eine klare Sprache – egal, dass er weniger Einsätze hat als Konkurrent Lautaro Martínez. Atalanta holte den 27-Jährigen, weil Gasperini dringend einen zentralen Stürmer brauchte. Die Aktion ging auf.
Dahinter folgt Jérémie Boga. Die Juve sicherte sich den Flügelspieler als Backup für Kenan Yıldız, doch der 27-Jährige erzwingt mit drei Treffern und einem Assist in fünf Spielen immer größere Anteile. Seine Fantasie-Wertung: 7,7. Wer ihn für ein paar Millionen auf die Bank stellte, kann sich jetzt die Hände reiben.
Den dritten Rang teilt sich Alisson Santos mit 7,6 Punkten. Zwar erst zwei Tore, doch der 22-jährige Flügelmann von Fluminense liefert Konstante. Ganz unten in der Top-5 wartet eine weitere Überraschung: Kenneth Taylor. Der 21-jährige Niederländer schlug bei Parma gleich dreimal ein, womit er für einen Mittelfeldspieler eine bemerkenswerte Ausbeute darstellt.
Ein Ausrutscher bleibt Giacomo Raspadori. Nach seinem missglückten Ausflug zum Atlético Madrid kehrte er zu Atalanta zurück – ein Tor, ein Assist, dazwischen ein Muskelfasereinriss. Die Fantasie-Zahl 6,5 ist solide, aber nicht spektakulär. Für ihn gilt: Noch ist der Saison-Endspurt nicht verpasst.
Die Botschaft lautet: Wer in der Winter-Auktion zugeschlagen hat, kann das Rennen noch drehen. Die Liga ruht, die Fantasy-Manager rechnen. Und mit Blick auf die restlichen acht Spieltage wird klar: Ein einziger Volltreffer im Januar kann eine komplette Saison retten.
