Werder bremen verschenkt chance: augsburg demütigt die grün-weißen!
Ein erschreckender Auftritt, eine verpasste Chance und eine bittere Erkenntnis: Werder Bremen hat gegen den FC Augsburg die Möglichkeit vergeben, den Klassenerhalt bereits so gut wie sicher zu machen. Stattdessen kassierten die Grün-Weißen eine deutliche 1:3-Niederlage, die die Fans sprachlos zurückließ.

Die bremer wirken wie fremdkörper auf dem platz
Nach dem Derbysieg gegen den HSV und dem überraschenden Punktgewinn in Stuttgart hatte man gehofft, dass Werder mit breiter Brust in die Partie gegen Augsburg gehen würde. Doch was die Zuschauer sahen, war eine völlig andere Mannschaft. Von Anfang an wirkten die Bremer behäbig, ideenlos und ohne die nötige Energie. Es war, als ob viele Spieler nicht wussten, was von ihnen erwartet wurde.
Romano Schmid, der nach dem Spiel am Mikrofon sprach, drückte die Verwirrung aus, die in der Mannschaft herrschte: „Wir waren – warum auch immer – von der ersten Sekunde nicht auf dem Platz.“ Er beschrieb das Team als müde und kraftlos, als ob die Spieler bereits am Ende ihrer Kräfte stünden. Kapitän Marco Friedl konnte sich ebenfalls keine Erklärung für die erschreckende Leistungliefern. „Wie kann das sein?“, fragte er rhetorisch. „Es ist Fakt, dass das Gefühl von Müdigkeit da war.“
Die Augsburger Chancenverwertung war effizient. Zwei Chancen, zwei Tore – so brachte es Friedl auf den Punkt. Die Tatsache, dass der FCA nicht viele Torchancen hatte, ändert nichts an der Tatsache, dass sie diese eiskalt verwerteten, während Werder vor dem Tor harmlos wirkte.
Im zweiten Durchgang zeigte Werder zwar kurzzeitig eine Reaktion und erzielte durch Schmid den Anschlusstreffer, doch Augsburg stellte den alten Abstand schnell wieder her. „Dann bekommen wir natürlich einen Standard. Unterm Strich muss man wieder mal sagen: Es ist viel zu billig“, kommentierte Friedl enttäuscht. Der erste Matchball in dieser „Scheiß-Saison“ ist nun vergeben.
Die Situation könnte sich am morgigen Tag noch verschlechtern, sollte St. Pauli gegen Mainz gewinnen. Dann würde der Vorsprung auf den Relegationsplatz auf nur noch drei Punkte schrumpfen. „Wir müssen besseren Fußball spielen und mehr Energie auf den Platz bringen. Deshalb sind wir da, wo wir sind“, mahnte Friedl. Doch die Worte klangen wie eine Kapitulation angesichts der aktuellen Misere.
Romano Schmid betonte, dass das Restprogramm, mit Spielen gegen Hoffenheim und Dortmund, für beide Seiten schwierig sei. „Gegen Augsburg war es von der ersten Sekunde bis zur letzten Sekunde nicht genug“, stellte er fest. Es gilt nun, schnellstmöglich nachzuziehen, um nächste Woche in Hoffenheim einen besseren Eindruck zu hinterlassen.
Die Bremer Fans dürfen sich nun fragen: Wo liegt das Problem? Und vor allem: Wie kann man es schnell beheben, um den Abstiegskampf nicht zu verlieren? Die Antwort darauf wird Werder Bremen in den kommenden Spielen dringend liefern müssen. Sonst droht der Fall in die Bedeutungslosigkeit.
