Werder bremen: thioune plant neuanfang ohne duarte – abstiegskampf gegen st. pauli

Drucksituation bei werder bremen

Die Lage bei Werder Bremen ist angespannt. Nach der 0:3 Niederlage gegen den FC Bayern und dem Verbleib auf dem 16. Tabellenplatz droht im Abstiegsduell gegen den FC St. Pauli der direkte Sturz auf einen Abstiegsplatz. Trainer Daniel Thioune steht unter Druck, muss die Mannschaft stabilisieren und endlich den ersten Sieg einfahren. Die kommenden Spiele sind entscheidend für die Zukunft des Vereins.

Thioune fordert mehr torgefahr

Thioune fordert mehr torgefahr

Ein zentraler Aspekt der aktuellen Probleme ist die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff. In den letzten fünf Bundesliga-Partien gelang Werder Bremen lediglich ein einziger Treffer. Daniel Thioune will an diesem Problem arbeiten und den Spielern Lösungen für die entscheidenden Momente vor dem gegnerischen Tor an die Hand geben. “Es geht erstmal darum, richtige Entscheidungen zu treffen. Das ist definitiv trainierbar,” so Thioune.

Personalsorgen in der defensive

Personalsorgen in der defensive

Neben den offensiven Problemen plagen Werder Bremen auch personelle Sorgen in der Abwehr. Karim Coulibaly hat sich gegen den FC Bayern am Oberschenkel verletzt und fällt voraussichtlich auch für das Spiel gegen St. Pauli aus. Auch Amos Pieper ist weiterhin verletzt. Die dünne Personaldecke in der Defensive stellt Daniel Thioune vor eine Herausforderung.

Trennung von co-trainer duarte

Trennung von co-trainer duarte

Vor dem wichtigen Spiel gab es eine weitere Veränderung: Werder Bremen hat sich von Co-Trainer Raphael Duarte getrennt. Duarte war im vergangenen Sommer gemeinsam mit Horst Steffen zu den Bremern gestoßen. Die Entscheidung wurde getroffen, um einen neuen Impuls zu setzen und die Mannschaft besser auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten.

Die nächsten aufgaben im abstiegskampf

Die nächsten aufgaben im abstiegskampf

Nach dem Spiel gegen St. Pauli erwarten Werder Bremen weitere schwierige Aufgaben im Abstiegskampf. Es folgen Partien gegen den 1. FC Heidenheim, Union Berlin, Mainz 05 und den VfL Wolfsburg. In der Hinrunde sammelten die Bremer in diesen fünf Spielen elf Punkte. Eine ähnliche Ausbeute wäre im Kampf um den Klassenerhalt von großer Bedeutung.

Thioune gibt sich optimistisch

Trotz der schwierigen Situation gibt sich Daniel Thioune optimistisch. Er betont, dass die Mannschaft sich gewehrt habe und er an das Team glaubt. “Ich habe schon gehört, dass ich der erfolgloseste Werder-Trainer in der Geschichte bin. Das will ich auch ein Stück weit verändern und der sein, der sein drittes Spiel gewinnt,” sagte Thioune. Der Fokus liegt nun voll und ganz auf dem Spiel gegen St. Pauli und dem Ziel, den ersten Sieg unter Thioune einzufahren.