Werder bremen: thioune fordert torerfolg im abstiegskampf
- Werder bremen: thioune fordert torerfolg im abstiegskampf
- Ein blick zurück: das letzte erfolgserlebnis
- Die bisherige bilanz unter thioune
- Die herausforderung st. pauli
- Fokus auf umschaltspiel und torabschluss
- Das kernproblem: torchancen nutzen
- Personalsituation: coulibaly fällt aus
- Historische bilanz: werder als „st. pauli-schreck“
Werder bremen: thioune fordert torerfolg im abstiegskampf
Daniel Thioune, der neue Trainer von Werder Bremen, arbeitet intensiv daran, die grundlegende Voraussetzung für einen Erfolg wiederherzustellen: Tore zu schießen. Nach einer entmutigenden Serie ohne Sieg ist die Überzeugung groß, dass die Mannschaft am Sonntag gegen den FC St. Pauli endlich wieder treffen und gewinnen kann.
Ein blick zurück: das letzte erfolgserlebnis
Über ein Vierteljahr ist es her, dass Werder Bremen in der Bundesliga einen Sieg feiern konnte. Der emotionale 2:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg am 7. November 2023 wurde von Thioune in Erinnerung gerufen: „Ich habe den Jungs das schöne Jubelbild vom entscheidenden Tor gezeigt und sie daran erinnert.“ Dennoch konzentriert sich der Trainer vor allem auf die Zukunft und die bevorstehenden Aufgaben.

Die bisherige bilanz unter thioune
Bisher wartet Thioune nach den Niederlagen in Freiburg (0:1) und gegen die Bayern (0:3) noch auf seinen ersten Punkt und das erste Tor als Trainer von Werder Bremen. Trotzdem schöpft er Mut aus den letzten zwei Wochen: „Ich habe eine unglaubliche Energie in meiner Mannschaft gesehen. Freiburg und Bayern spielen aktuell auf einem anderen Niveau, aber wir haben eine positive Entwicklung begonnen.“

Die herausforderung st. pauli
Am Sonntag geht es nun gegen den Rivalen FC St. Pauli und dessen Trainer Alexander Blessin, mit dem Thioune vor elf Jahren die Fußballlehrer-Ausbildung absolviert hat. Thioune fordert von seiner Mannschaft, „endlich in den Rahmen zu treffen“ – also präzise und effektiv im Abschluss zu sein. Es geht darum, leidenschaftlich zu verteidigen und gleichzeitig offensive Akzente zu setzen.

Fokus auf umschaltspiel und torabschluss
Der Fokus liegt auf der Beibehaltung des zuletzt gezeigten Umschaltspiels, wobei die entscheidenden Momente jedoch effektiver abgeschlossen werden müssen. Gegen St. Pauli soll endlich das gelingen, was für einen Sieg unerlässlich ist – Tore schießen. Thioune betont: „Wir arbeiten sehr fleißig daran, dieses Gefühl am Sonntag wieder entstehen zu lassen.“ Er ist optimistisch, dass seine Mannschaft das Potenzial hat, in der Bundesliga zu bestehen und zu gewinnen.

Das kernproblem: torchancen nutzen
Das Kernproblem der letzten Wochen sei das Verhalten vor beiden Toren gewesen. „Wir sind gerade nicht so scharf in den Elementen, wo man scharf sein darf: gegen den Ball und mit dem Ball“, analysiert Thioune. Insbesondere in den Strafräumen vorne und hinten müsse die Mannschaft konzentrierter und effektiver agieren.
Personalsituation: coulibaly fällt aus
Im defensiven Bereich muss Werder Bremen einen Ausfall verkraften: Karim Coulibaly hat sich im Spiel gegen Bayern am hinteren linken Oberschenkel verletzt und fällt vorerst aus. Als sein Nachfolger könnte Julian Malatini in Frage kommen, aber Thioune möchte die Karten noch nicht offenlegen: „Lassen Sie sich überraschen.“
Historische bilanz: werder als „st. pauli-schreck“
Die Statistiken sprechen für Werder Bremen. Von 19 Erstligaspielen gegen St. Pauli konnte Werder 16 gewinnen, fünf endeten unentschieden. St. Pauli konnte nur ein einziges Bundesliga-Spiel gegen Bremen gewinnen (1977/78). Auch in der 2. Liga war Werder Bremen erfolgreich.
| Verein | Spiele | Siege | Unentschieden | Niederlagen |
|---|---|---|---|---|
| Werder Bremen | 19 | 16 | 5 | 0 |
| FC St. Pauli | 19 | 1 | 5 | 13 |
