Werder bremen sichert sich langzeitvertrag mit abwehrchefin becker
Die Zweitliga-Handballerinnen von Werder Bremen haben ihre Kapitänin Meike Becker für zwei weitere Jahre an die Weser gebunden. Der Vertrag gilt bis 2026 – ein klares Signal im Aufstiegsrennen.
Trainerin verschuren nennt becker „herzstück der mannschaft“
Die 23-jährige Kreisläuferin kam 2021 aus Metzingen und entwickelte sich zur führenden Abwehrspielerin der Liga. „Meike ist in jeder Hälfe präsent, organisiert die Abwehr und trifft gleichzeitig aus dem Rückraum“, sagt Cheftrainerin Renee Verschuren. Die Niederländerin lobt vor allem die mentale Stärke der jungen Spielerin: „Sie übernimmt Verantwortung, obwohl sie gerade mal 23 ist.“
Becker selbst sieht noch Luft nach oben: „Wir sind noch lange nicht am Limit. Die Mannschaft ist hungrig, und die Strukturen hier werden jedes Jahr professioneller.“ Für sie sei Bremen längst zur zweiten Heimat geworden. „Ich wollte nicht weg, ich wolle mitwachsen.“

Sportdirektor giron plant kontinuität statt umbruch
Mit Luise Albert, Mara Birk, Tessa Budelmann, Farina Meyer, Lara Niemann, Malin Pods sowie Emma und Leni Ruwe haben bereits acht weitere Leistungsträgerinnen ihren Vertrag verlängert. „Wir wollen dieses Team weitgehend zusammenhalten und punktuell verstärken“, erklärt Patrice Giron. Der Klub liegt nach 18 Spielen auf Platz neun – nur drei Punkte hinter dem Relegationsrang.
Die Entscheidung für Becker ist Teil eines größeren Plans: Werder baut eine junge, aber erfahrene Kernmannschaft auf, die in der nächsten Saison den Sprung in die 1. Bundesliga wagen will. Die Hanseaten investieren in Nachwuchs, Analytics und medizinisches Personal – ein Luxus, den sich viele Zweitligisten nicht leisten.
Für Becker ist der neue Kontrakt mehr als ein Stück Papier: „Ich will hier Geschichte schreiben, nicht nur mitspielen.“ Die Fans können sich freuen: Ihre Lieblingsspielerin bleibt – und sie kommt mit einer Mission zurück.
