Werder bremen sagt abschied: bittencourt und co. spielen letzte partie
Bremerhaven – Ein Kapitel geht zu Ende: Am Samstag empfängt Werder Bremen den BVB zum Saisonfinale. Für einige Spieler wird es das letzte Spiel im Weser-Stadion sein. Ein Blick auf die Fakten, die über den reinen Abgang hinausgehen.
Leonardo bittencourt: ein abschied nach sieben jahren
Für Leonardo Bittencourt, der am Samstag gegen Dortmund zum letzten Mal das Trikot der Grün-Weißen tragen wird, endet eine siebenjährige Ära. Der 32-jährige Mittelfeldspieler erhielt keinen neuen Vertrag und verlässt damit den Verein, für den er zu einer festen Größe geworden war. Seine Leistungen unter Trainer Daniel Thioune waren zwar leicht verbessert, doch reichte es nicht für eine Vertragsverlängerung. Die Entscheidung ist gefallen: Bittencourt wird Bremen verlassen.

Nur leichte verbesserung unter thioune: eine bilanz
Die Bilanz unter Horst Steffen war mit durchschnittlich 0,95 Punkten pro Partie solide. Daniel Thioune konnte diese Leistung zwar minimal steigern, mit 1,0 Punkten pro Partie, doch die Erwartungen blieben unerfüllt. Die Fans hofften auf mehr, aber die Fakten sprechen für sich.

Klassenerhalt trotz durststrecke: die rettung
Werder Bremen feierte am vergangenen Wochenende den Klassenerhalt, obwohl die Mannschaft zuvor zwei Niederlagen in Folge gegen Augsburg und Hoffenheim hinnehmen musste. Doch während die Konkurrenz strauchelte, konnten die Grün-Weißen ihren Vorteil ausbauen und die Liga verlassen. Ein Glücksfall für die Werder-Fans!

Standards: ein schwachpunkt der bremer
Ein Problem, das Werder Bremen in dieser Saison zu kämpfen hatte, waren die Standardsituationen. Nur sechs Tore erzielten die Grün-Weißen nach ruhenden Bällen – der schlechteste Wert der Bundesliga. Drei dieser Treffer fielen durch Elfmeter. Hier muss in der kommenden Saison unbedingt nachgebessert werden.

Dortmund: rekord-vizemeister
Borussia Dortmund steht bereits vor dem letzten Spiel fest als Tabellenzweiter. Mit insgesamt zehn Vize-Meisterschaften teilen sich der BVB und der FC Bayern den ersten Platz in dieser unrühmlichen Statistik. Eine bittere Pille für die Schwarz-Gelben, die seit Jahren auf den Titel warten.
Neben Bittencourt werden auch weitere Spieler Werder Bremen verlassen. Marita Hanke, die seit 34 Jahren Pressesprecherin des Vereins ist, geht in den Ruhestand. Zudem hat Werder Bremen das offensive Talent Darwin Soylu verpflichtet, der in Wolfsburgs U19 für Furore sorgte. Ob er den Schwung in die Offensive bringen kann, bleibt abzuwarten.
